"Die Augenzeugin": 116
2. Januar 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Die Augenzeugin"
Weit, weit fort wünschte Verena sich, an einen anderen, besseren Ort. Regelrecht auf Dauerschleife, daß Verena den Wunsch im Augenblick hatte.
Unvermittelt öffnete Herr Ernst, der ebenfalls noch da war, auf seiner Seite rechts die Fondtüre. Herr Ernst stieg aus dem Fahrzeug aus.
Das mit Herrn Ernst, das gab Verena die Möglichkeit, den bohrenden Augen des Herr Polizeihauptmeisters Dischinger auszuweichen. Mit der Hand, daß Verena hinfaßte, bei sich ebenfalls die Fahrzeugtüre für sich aufzumachen.
"Nein!" Der Ausruf von Herrn Polizeihauptmeister Dischinger. "Das tun Sie nicht. Das lassen Sie schön bleiben."
Die Hand Verenas, die augenblicklich vom Türgriff wegzuckte, auf dem sie aufgelegen war.
Die Stirn von Herrn Polizeihauptmeister Dischinger lag in tiefen Falten. Es schaute aus, als wartete Herr Polizeihauptmeister Dischinger darauf, daß eine Handlung, ein Wort Verenas ihm die Gelegenheit gäbe, am Fahrersitz hochzurumpeln, Verena hinter sich am Fondsitz anzupacken und vielleicht herzuschlagen.
"Bitte, Frau Tümmel!" erlauschte Verena irgendwann nach einigen ewig langen Momenten den spöttischen Stimmklang von Herrn Ernst. "Es macht Ihnen doch nichts aus, zu mir hier herüberzurutschen, bei mir drüben auszusteigen, oder?"
"Nein, macht es nicht!" Eifriges Kopfnicken Verenas. "Klar mach' ich das. Geht auch klar. Kein Problem, ich rutsch' rüber zu Ihnen ..."
"Dann machen Sie das bitte auch!" dröhnte Herr Ernst.
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