"Die Augenzeugin": 117
2. Januar 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Die Augenzeugin"
Eiligst, daß Verena auf den Fondsitzen zu Herrn Ernst hinüberrutschte.
Auf eine gemauerte Dreierstiege in so fünf, sechs Metern Entfernung deutete Herr Polizeihauptmeister Dischinger mit dem Zeigefinger. Die graue Fliesengehfläche oben führte zu einer Glastüre mit Art quergelegtem, dickerem Metallrohr als Aufziehgriff hin.
Ein Kopfnicker Verenas, daß Verena verstanden hatte, und Verena brachte sich in Bewegung, dort zu den Stufen hinzugehen.
Herr Ernst in seiner schmucken, dunkelblauen Uniform, die beinahe schwarz war, begab sich unversehens neben Verena, rempelte Verena heftiger an.
Ein Aufschrei Verenas. Zur weißgestrichenen Hausmauer taumelte Verena, aus dem Schritt gebracht.
Im allerletzten Moment vermied Verena es, mit ihrem Turnschuhfuß in das knapp meterbreite Blumenbeet zu den lila Tulpen hineinzusteigen.
Empört blinzelte Verena Herrn Ernst an.
Weiterhin die Tatsache für Verena erkennbar, daß Herr Ernst das Bedürfnis hatte, Ausführlicheres mit Verena anzustellen.
Das Ganze von Herrn Polizeihauptmeister Dischinger und Herrn Ernst, das konnte Verena in keinster Weise so richtig verstehen. Weshalb die Feindseligkeit von Herrn Polizeihauptmeister Dischinger und von Herrn Ernst gegenüber Verena? Was hatte Verena Herrn Polizeihauptmeister Dischinger oder Herrn Ernst denn Größeres getan, was Herrn Polizeihauptmeister Dischinger oder Herrn Ernst derart gegen Verena aufbrachte, Verena Gemeinheiten antun zu wollen?
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