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Blog von TeddeMehr

"Die Augenzeugin": 210

30. Januar 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Die Augenzeugin"

 

 

Die Zebrastreifen hinüber bewältigte Verena. Der Straßenkreuzungen waren einige, die Verena im leichten Nieselregen, den Koffer auf Rollen hinter sich herziehend, zählte. Ansonsten war Verena wie benebelt im Kopf. Richtig klare Gedanken konnte Verena in keinster Weise fassen.

 

Schließlich entdeckte Verena sich auf dem geteerten Aufgang, der den kleinen Berg hinter dem alten Rathaus hinaufführte.

 

Paßte ausgezeichnet, denn da war ein Widerstreben in Verena. Eine Abneigung, die Verena von Moment zu Moment immer stärker aufwuchs: mir nichts, dir nichts nach Hause zu gehen und drinnen die Stiegen in die heimatliche Wohnung raufzusteigen.

 

Bei der zweiten grüngestrichenen Parkbank für Spaziergänger, daß Verena mit ihrem Rollkoffer anhielt. Trotz des nieselnden Wetters, daß Verena sich auf die Sitzfläche der hölzernen Bank niederhockte.

 

Durch das wenig dichte Grün des aufgewachsenen Gebüschs, daß Verena traurig auf die Umrisse diverser Häuser hinabblickte.

 

 

Eine Horrorvorstellung für Verena: Verena kam im Gebäude daheim zur Haustür hinein. Da standen zwei Polizeibeamte in der Vorhalle. Zwei Polizisten, die sich mit Käthe, der fetten Hausmeistersfrau, unterhielten. So nett über dies und das und die Welt. Auf Verena, daß die von der Polizei warteten. Und Käthe, Frau Fettauge, die, nachdem sich die Polizeiherrschaften Verena zuwandten, bei allem zuschaute und -hörte. Alles mitkriegte, was Verena mitgeteilt wurde, was die Herren in Uniform von Verena wollten. Vielleicht, daß Verena sofort mit ihnen mitkommen sollte.

 

Das konnten uniformierte Abgesandte sein, die Kommissar Moinson losgeschickt hatte.

 

 

 

 

210

 

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