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Blog von TeddeMehr

"Drei Erwachen": 114

13. März 2013 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Drei Erwachen"



reingefahren kamen. Darauf zu hoffen, daß das Freunde waren. Nicht die vom feindlichen Betrieb.

Obwohl es schwer zu sagen war, wer der "Feind" war. Vor dem zwanzigsten April herrschte Friede auf der Welt, im großen und ganzen. Keinerlei Propaganda nirgendwo, die auf einen unmittelbar bevorstehenden Präventivschlag von irgendwem hingewiesen hätte.

Außerdem waren die Minisonnen in jedem Land auf der Welt erschienen ... War wenigstens am Fernsehen zu sehen gewesen, am Sonntag, dem zwanzigsten April. Bis um drei Uhr in der Nacht des Montags. Kurz nach drei Uhr in der Nacht des Montags wurden die Bildschirme in der Stadt schwarz.

Auf die Bierflasche in seinen Händen starrte Joachim.



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An das Dreierpack Computer hatte Joachim sich gesetzt.

Für den Empfang des internationalen Netzes nutzte Ramona Kabel. Wie für das Fernsehgerät.

Im Moment war das mit dem Kabelempfang allerdings gestorben. Ins Net war nicht zu kommen, und der Fernseher hatte keine auffindbaren Programme.

Mehrere Schlückchen aus dem Whiskyglas genehmigte sich Joachim, während das Computertrio im Gleichklang hochfuhr.

Das war der Einfall, der Joachim gekommen war. Daß vielleicht irgendwo in der Stadt jemand das Fernsehgeschehnis jenes Sonntags im April auf Recorder haben könnte. Daraufhin hatte Joachim Wohnungen durchsucht, nach den Fernsehern geschaut, gleichzeitig Handys aufgesammelt, sie in einen Sack geworfen. Ladeakkus für jede Marke hatte Joachim aus einem Mobiltelefongeschäft geholt, dessen Hintertür er nachmittags aufstemmte.

Und tatsächlich hatte Joachim gefunden, was er zu finden gehofft hatte, Handy-Videos, -bilder. Auch die Aufzeichnungsgeräte für das laufende Fernsehprogramm waren in mehreren



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