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Blog von TeddeMehr

"Drei Erwachen": 119

13. März 2013 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Drei Erwachen"



gefunden. Nicht mal am Sängerplatz. Kein einziges der Handys hatte Joachim vom Sängerplatz.

Also war das nicht das Tödliche für die Frau, die das Handtelefon ehemals besessen hatte. Diese rote Strahlung, die über die Menschenmenge hereinbrach, die hatte die am Sängerplatz nicht hinübergeschickt. In die Welt der Toten.

Oder es hatte das Weib, das die Aufnahme gemacht hatte, einfach aus irgendeinem Grunde nicht erwischt. Sie war ohne einen Schaden an Leib und Leben davongekommen. Um dafür ein paar Stunden später ...



6


Die Taschenlampe ausgeschaltet, stand Joachim bei der Klotür am Flurgang. Das Herz schlug ihm schnell.

Die betonierten Stiegenstufen mußte Joachim wirklich nicht hinaufsteigen, zur Metalltüre oben die Stufen in die Kellerwohnung hinab. Es war hundertprozentig von ihm abgeschlossen. Außerdem zeigte sich kein verräterischer Lichtschein unter der Türe, weil am Gang kein Licht brannte.

Also ...

Der dumpfe Laut wiederholte sich nicht, als ob im Erdgeschoß droben jemand herumfuhrwerken würde. Und etwas, was sich nicht wiederholte, das mußte nichts zu bedeuten haben.

Lauschend wartete Joachim und wartete.

Nichts, das daherkam. Hörbar oder als leuchtende Erscheinung.

Bisher hatte Joachim nie bemerkt, daß eine der Leuchtekugeln, die die Straßen hauptsächlich des Nachts patrouillierten, mir nichts, dir nichts durch Wände ging. Die Fensterscheiben, die durchstießen die Dinger sehr manifest, feststoffartig, daß das Glas der Scheiben zerbrach.



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