Overblog Alle Blogs Top-Blogs Literatur, Comics & Gedichte
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Blog von TeddeMehr

"Drei Erwachen": 120

13. März 2013 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Drei Erwachen"



Demnach: nichts mit der Art von Gespenstern, Geistern, die Feststoffmauern durchdrangen.

Trotzdem war das eine böse, fremdartige Erscheinung. Allerdings weiterhin gut möglich, daß das fremd Wirkende menschengeschaffen war. Irgendwo in einem geheimen Waffenlabor. Etwas, das sich selber replizierte. Außer Kontrolle geraten. Erst war eines, dann zwei, vier, acht ... Gewöhnliche Mengenlehre. Heutzutage, kaum daß sie zu zählen waren.

Gereizt seufzte Joachim.

Andererseits: So ein Wohnhaus, das war in der Vergangenheit auch ohne die durch die Gegend fliegenden Minisonnen in der Lage, mit einer eigenen Geräuschkulisse zu nerven. Möglicherweise hatte unter freiem Himmel ein Sturm angefangen, das etwas durch die Gegend wirbelte, das ein Gebäudefenster durchschlagen hatte ... Oder es war irgendwelches Tierzeugs ins Haus eingedrungen, das einen schweren Einrichtungsgegenstand runterkegelte ...

Um das mit der Ursache des Lärms genauer zu erfahren, hätte er, Joachim, aufsperren, hinaufgehen und im Wohngebäude oben herummarschieren müssen.

Dazu hatte Joachim, der lediglich Schlappen an den Füßen hatte, eine Shorts trug, ein weißes Männerunterhemd, nun gerade nicht die allergeringste Lust.

Der Whisky, der schmeckte, das Bier. Das Dreierpack Computer war angeworfen. Das auf den Rechnern Gespeicherte, das war interessant, obwohl auf der Wiederholungsschleife.

Der Taschenlampenschein wies den Weg ins hübsch eingerichtete Wohnzimmer der Studentin Ramona Mertens. Wollte der ganze Rest etwas von ihm, Joachim, mußte er schon etwas anderes anstellen als einzelnes Geräusch zu verursachen. Zum Beispiel zu ihm heruntermachen, ihn konfrontieren. Wenn es überhaupt das war, das mit der Lärmeinheit, was eben zu beweisen wäre.

Das Wohnzimmerlicht schaltete Joachim ein, schloß die Zimmertüre leise. Unverzüglich begab sich Joachim an den Tisch mit den Rechnern. Das an den Bildschirmen, das reichte überallhin, war ihm im Moment wirklich lieber als eine Live-Übertragung. Richtig aus dem ersten



120

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post