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Blog von TeddeMehr

"Drei Erwachen": 162

14. März 2013 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Drei Erwachen"



Joachim auf dem Präsentierteller, wartete. Aber es zeigte sich ihm nichts Kugeliges in der Luft. Ein Flugobjekt, eine frei schwebende Minisonne. Oder anderes, das offen auftreten wollte. Eventuell eine Ausgabe Mensch, die zwischen Dickicht heraustreten wollte. Ella, die Partnerin von Spitz, die hätte bellend bereits vorhin beim Buddeln Joachims angeflitzt kommen müssen. Wenn Ella überhaupt von der Seite von Spitz gewichen wäre, im fitten Zustand.

Der Arbeitshandschuhe entledigte Joachim sich, schmiß sie auf den Boden. Aus der Hosentasche seiner erdbesudelten Jogginghose holte Joachim den Taschenspiegel. Den Spiegel hielt Joachim Spitz nochmals wie zuvor im Haus drinnen vor die schwarze Hundenase.

Kein Hauch eines Beschlags.

Es blieb dabei, daß Spitz tot war.

Tief atmete Joachim durch. Regelrecht noch mal auf. Das war die Frage, hätte Spitz überraschend doch leicht geatmet, was er, Joachim, mit Spitz tun hätte sollen. Ohne die Möglichkeit, Spitz zum nächsten Tierarzt bringen zu können.

Eigenhändig hätte Joachim bei Spitz höchstens eins gekonnt: die Wunde zu verbinden versuchen, viel Jod aus der Hausapotheke drauf. Oder auch, für Spitz die Schaufel zu nehmen, sie Spitz über den Schädel zu ziehen, das Leid bei Spitz zu beenden.

In das Spiegelglas starrte Joachim hinein.

Nichts hinter Joachim im Glas zu blicken. Keinerlei Art von Ungeheuer, lediglich wiedergespiegelt zu sehen.

Den Handspiegel schob Joachim in die Hosentasche zurück. Sich herabbeugend, faßte Joachim den Deckenstoff, auf dem Spitz reglos auflag. Das Ganze, daß Joachim anhob, in das Rechteck in der Erdscholle hinein, nicht schwer zu schaufeln. Gute Gartenerde für den besten Rasen vor der Villa der Familie Rehaschek, regelmäßig mit dem Mähtraktor aus dem Gärtnerhäuschen zu trimmen.

Diesesmal ließ Joachim die Tränen bei sich einfach laufen. Was sollte es denn? Mischte sich sowieso alles mit dem Schweiß. Außerdem mußte man trauern dürfen. Durfte das alles und


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