"Drei Erwachen": 202
14. März 2013 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Drei Erwachen"
Biggi und Elsa erfüllen sollten. Hundertprozentig.
Lichtschein. Vom Fenster her.
Das Rollo, das war heruntergelassen. Durch die Rolloritzen, daß das Licht gelbfarben hereindrang.
Nach der anderen Betthälfte zur Zimmertüre hin rutschte Joachim langsam, ließ sich da vom Doppelbett Elizabeth Rehascheks herunterfallen. Der Teppich dämpfte den Aufprall.
Die Wahrnehmung von Hellem blieb.
Die Erscheinung, die verweilte vorm Fenster. Böswillig. Als ob sie genau wüßte.
Schweiß lief Joachim in die Augen, er wischte sich mit den Hemdsärmeln übers Gesicht.
Zum Schreien war alles. Das Verhältnis wie bei der Katze und der Maus. Herr Joachim, der war die Maus. Während die Katze ihre vielen Krallen hatte. Außerdem, kein Weg, der existierte, den die Maus in der Gegenwart der Katze nehmen konnte, zur Flucht. Wo immer die Maus hinkam, war die Katze längst. Das einzige, das der Maus übrigblieb, war, weiterzulaufen, das mit dem Sterben dadurch eine Zeitlang hinauszuzögern.
Der Tod, der lauerte um dem nächsten Eck. Aber - war das nicht ohnehin das ganze Leben über? Daß es dieses ungefähre Verhältnis war. Im Grunde konnte es einen jeden Moment erwischen. Durch einen gemeinen Zufall. Einen unglücksseligen Umstand.
Vielleicht war das Spiel augenblicklich vorüber, erhob Joachim sich auf die Füße.
Das akute, schnelle Ableben, das sich der Mensch wünschte. Das, nicht leiden zu müssen. Sondern, daß er vom Sterben so wenig wie möglich spürte und mitkriegte. Im Bruchteil einer Sekunde, daß er starb. Abkratzte.
Auf wollte Joachim sich zittrig rappeln, fiel wegen der Schwäche in den Armen ungeschickt zurück auf den Teppich.
Beim zweiten Versuch klappte es, guckte Joachim vorsichtig über den Kissenrand.
Bloß war die Welt für die selbstmörderische Idee jetzt wieder schwarz geworden. Die nächtliche Dunkelheit zurückgekehrt. Weil das, das das Dunkel aufgehellt hatte, kurz
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