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Blog von TeddeMehr

"Drei Erwachen": 272

15. März 2013 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Drei Erwachen"



liegen hatte.

Das war der letzte Versuch. Noch mal steckte Joachim die geliehene Telefonkarte in den Schlitz des Automaten.

Vom Rücken her brannte es Joachim schmerzhaft, Joachim meinte, daß er dort blutete. Da würde es was von den Krankenschwestern und Ärzten auf die Ohren geben, weil der Patient fast nackt war, Probleme hatte und nicht im Bett hatte bleiben können.

Die Nummer war neu eingetippt, Joachim horchte auf die Geräusche im Hörer. Dreimal, daß es andernorts klingelte.

Plötzlich wurde auf der anderen Seite doch abgehoben.

"Nina Herrmann hier - wer ist dort?" erlauschte Joachim.

"Ich bin's, Nina!" sprach Joachim ungelenk in die Membran.

"Jo-achim!" entfuhr es Nina.

"Genau der!" zischte Joachim. "Warum gehst du nicht ans Telefon? Versuch dich seit Minuten anzurufen - keiner geht ran."

"Bin gerade von Opa und Oma heimgekommen", unterrichtete Nina. "Warum rufst du an, Jo? Ist etwas nicht in Ordnung?"

"Exakt überhaupt nichts!" ließ Joachim hören. "Die wollen mich operieren. Sofort dann. Vielleicht jetzt in ungefähr zwanzig Minuten. An meinem Rücken sind Verletzungen, die einen kleinen Eingriff nötig machen. Sagen sie ... Nein, ist nichts, dem zu widersprechen. Habe ihnen auch bereits darin eingewilligt, daß sie an mir rumschneiden dürfen."

"Nicht hübsch", konstatierte Nina.

"Du sagst es!" stimmte Joachim zu. "Polizei war auch bei mir. Die volle Harke hat sich bei mir vorhin abgespielt. Die haben was zu mir davon geredet, daß ich dich anzeigen soll, Nina. Ich. Weil du mich hergepeitscht hast ..."

"Hab doch fest geschlafen, Jo ...", sagte Nina traurig.

"Ist klar, Nina!" Husten mußte Joachim. "Alles, was du wissen mußt, ist, daß der Polizist böse



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