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Blog von TeddeMehr

"Drei Erwachen": 59

12. März 2013 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Drei Erwachen"



Das half allerdings nicht viel, sich lange wegen irgendwas viele Gedanken zu veranstalten. Er, Joachim, er mußte voranmachen. Weg von dem Ort. Zu einem Doktor. Das war das Ziel der Ziele. Der ganze beschissene Rest, um den konnte Joachim sich kümmern, war er in Ordnung gekommen, gesund und munter.

Unwillig brachte Joachim sich auf seinen wackligen Beinen in Bewegung. Stieg auf den ausgebreiteten Trenchcoat drauf. Taumelte über die Gebäudeschwelle, hinaus in Regennieseln.



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An der Hausmauer verhielt Joachim zur Rast. Weit war er noch nicht gekommen. Am Gehsteig des Weges kommen, das wollte auch kein Mensch. Nirgendwo jemand.

Weiterhin war es Nacht. Schaute es nicht aus, als ob der Morgen bald anbrechen würde. Dabei war er, Joachim, bereits eine Ewigkeit unterwegs, seit er seine Wohnung oben verlassen hatte. Dachte er sich wenigstens.

Wenn das Mobiltelefon dieser Lena aus Berlin funktioniert hätte, wäre alles anders. Die restlichen Zahlen der Nummer Margas waren Joachim eingefallen. Warum mußte Lenas Handy-Akku leer sein?

Zu der Hose bückte Joachim sich herab, auf die er vorhin draufgestiegen war. Daß im Freien auch Kleidungsstücke rumlagen? Kleidung, die vom Wind verweht wurde. Eine Autotüre hatte Joachim im Licht der Straßenlampe gegenüber offenstehen gesehen. Als ob diejenige Person eilig aus der Karre rausgestürzt wäre ... Schon ein Rätsel, das.

In der vom Regenniesel durchweichten Männerhose fand sich ein Geldbeutel. Den zupfte Joachim heraus. Ohne dann zu wissen, was er weiter mit dem Teil tun sollte.

Die Piepen konnte der Mann sich behalten. Scheiß-Geld. Als ob Joachim Geld nötig gehabt hätte. Geld hatte Joachim selber. Sein Konto war nicht überzogen, hatte für den Rest des


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