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Blog von TeddeMehr

"Drei Erwachen": 73

12. März 2013 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Drei Erwachen"




Bodenfläche drinnen vor der Türe.

Das Herz raste Joachim vor Freude. Vor seinem geistigen Auge sah Joachim sich einer Flasche Mulitivitaminsaft den Verschluß abdrehen. Die sich an die Lippen heben. Trinken, trinken ...

Mit dem Pantoffel-Fuß entdeckte sich Joachim in der Apotheke auf dem Mantelstoff. Zwischen innen und außen. Mit der rechten Hand hielt er sich ein klein wenig außerhalb am Gitter ein.

Urplötzlich, ein Schwächeanfall; ein Sekündchen, daß Joachim in die Schwärze abtauchte.

Sich wieder bewußt, merkte Joachim, daß er eingeknickt war. Mit dem Hintern saß er auf dem Rahmen samt einem verbliebenen Glasrand. Das Scharfe trieb sich ihm infolge seines Eigengewichts durch die schwarze Shorts rein ins Fleisch. Augenblicklich, daß Joachim keuchend hochruckte.

Trotzdem war das Unglück. Der Schmerz, der war schrill. Das durfte Joachim außerdem deutlich wahrnehmen, daß ihm am Po das Blut ziemlich lief.

Nach der Seite stürzte Joachim hinein, auf das blutfleckige, samtene Grau des Mantelinnenfutters. Die Glasstücke darunter spürte Joachim. Einen Stich am Handballen. Dort hatte sich ihm irgendwie eine größere, spitze Scherbe reingeschnitten.

Doof schüttelte Joachim die Hand, das Scherbenstück loszuwerden. Ein neuerlicher Anfall von Schwächlichkeit, Joachim drohte, schwer auf dem Bauch zu landen. Stützte sich soeben mit beiden Händen ab. Um sich das gläserne Scherbenstück noch tiefer hineinzutreiben.

Auf den Knien machte Joachim voran zur Empfangstheke in der Apotheke. Den Rücken lehnte Joachim an die Theke, betrachtete bei sich die blutende Linke. Ein Blutfluß war das. Hier mußte ein Chirurg zu Werke gehen, das zu nähen.

Weil das gewiß nichts verschlimmerte, zog sich Joachim mit Gestöhne das Glasstück aus dem Ballen der Hand, schleuderte es von sich. Gelbes Geflirre blickte Joachim vor Augen, Joachim, der sich angesichts der Qual liebend gerne aus sich selbst verabschiedet hätte.

Was er, Joachim, brauchte, war irgendwas zum Abbinden. Verbandsstoff. Nicht irgendwann,


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