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Blog von TeddeMehr

"Drei Erwachen": 74

12. März 2013 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Drei Erwachen"



sondern auf der Stelle.

Hoch rappelte Joachim sich auf die Füße, wankte vor der Kundentheke der Apotheke hin und her. Mit der Rechten patschte Joachim auf die kupferfarbene Meldeklingel, ein Teil wie in der Anmeldung eines teuren Parkhotels.

Dreimal wiederholte Joachim das, horchte auf das weithin vernehmbare helle Klingelgeräusch. Das aussagte, daß ein Kunde in die Platzapotheke reingekommen war und wartete. Schwer in Mitleidenschaft gezogene Kundschaft, die sich viel lieber niedersinken hätte lassen. Vielleicht, um zu sterben. Sonst nichts mehr.



9. Grill



1


Auf allen vieren machte Joachim über die Anzughose drüber. Die weiter rumlag, als könnte niemand sie wegräumen. Zwischen die Türe in die Privaträume der Platzapotheke war sie eingeklemmt gewesen, die Hose mit Gürtel. Dazu ein Anzugjackett, weißes Hemd darunter. In dem Hosenteil drinnen: die Männerunterhose. Dazu jede Menge milchig-grauer Staub, der ekelhaft pappte, sobald man mit den Fingern drankam.

Mitten am Gangboden verhielt Joachim vor den Wandflächen mit den Aufzugfächern zur Linken und zur Rechten, Inhalt: die Arzneiware, die zu verkaufen war. Keine Ahnung hatte Joachim, warum ihm einfiel, aus dem Doppelbett rauszumachen. Um sich nun schwitzig und geschafft an diesem Ort in der Apotheke auf den roten Fliesen rumzuflözen.

Zu trinken hatte er, genügend. Heißes Wasser in der Kanne. Flaschen Mineralwasser rundum am Bett. Ebenfalls: fiebersenkende Tabletten in ihren Packungen auf den Nachtkästchen. Er


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