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Blog von TeddeMehr

"Drei Erwachen": 79

12. März 2013 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Drei Erwachen"



in der Sülze, die nicht sein durfte. Die unerklärlicherweise über ihn gekommen war.

Viele unbeantwortete Fragen ... Warum standen auf den Straßen die Fahrzeuge kreuz und quer und unfallmäßig? Was war mit den Kleidungsstücken, die überall rumlagen? Kleidung, die wirkte, als hätten die, die in den Gewändern steckten, sich sämtliche Stücke in einem entledigt. Und das war ein Ding der Unmöglichkeit. Hatten die von der Staatsmacht eventuell die gesamte Stadt evakuiert? Sah nämlich ganz in der Art aus ...

Die Meldeklingel aus dem Hotel fiel Joachim ein. Auf die mit der Rechten zu patschen. Der Glockenklang war vernehmbar genug für jemanden, der draußen vor der Apotheke herumturnte.

Eben wollte Joachim sich auf die Thekenfläche hochziehen, da hörte er so ein Brummgeräusch. Es gab einen Kurzen, das elektrische Licht, das ausging. Die Neonröhre an der Decke zersprang regelrecht. Auch im Gang, die Röhre. Das Glas der Scheiben der Stell- und Wandkästen. Außerdem, die Glasflaschen in den Zeigefächern. Melissengeist, Karotten-, Kartoffel-, Selleriesaft. Baldriantropfenfläschchen in den Schachteln ... Flüssigkeit lief.

Ein gewöhnlicher Kurzschluß war das nicht.



3


Mit rasendem Herzen hockte Joachim am Fliesenboden im Dunklen. Im wahrsten Sinne des Wortes, daß Joachim nichts begriff.

In der Dunkelheit mit der Hand in Glasscherben zu tatschen ... Barfuß war er. Hatte keine Schutzhandschuhe an den Händen.

Damit war für ihn auch nicht zu rechnen gewesen. Was war hier los?

Plötzlich war es heller geworden. Weiterhin düster, aber so aufgehellt, daß Joachim in der Dunkelheit die einzelnen Finger seiner Hand erkennen konnte.

Eine neuerliches Rütteln am Eisengitter außerhalb der Apotheke.



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