Overblog Alle Blogs Top-Blogs Literatur, Comics & Gedichte
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Blog von TeddeMehr

"Drei Erwachen": 80

12. März 2013 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Drei Erwachen"



Linker Hand von Joachim fand sich ein Abfallkorb. In den faßte Joachim hinein. Holte ein paar papierne Tücher heraus, ohne von irgendwas geschnitten zu werden.

Mit den Papiertaschentüchern wischte Joachim von rechts nach links vorsichtig über die Fliesenfläche seiner Umgebung. Größere, kleinere Stücke Bruchglas zur Seite. Um nicht hineinzusteigen.

Plötzlich war wieder vollkommene Finsternis um Joachim her.

Hinauf tasteten Joachims Finger. Danach machte Joachim sich daran, sich auf die Füße hochzuschaffen. Auf der Thekenfläche sich abstützend, starrte Joachim Richtung Eingangstüre in das Apothekeninnere und dem Schaufenster der Platzapotheke.

Eben beabsichtigte Joachim, sich wieder auf die Fliesen des Fußbodens herabsinken zu lassen. Als außerhalb Licht erschien, etwas, das sich von oben nach unten herabsenkte.

Eine leuchtende Scheibe, die durch die Gitterlücken durchschien, auf die Joachim blinzelnd glotzte.

Kaltes Licht, trotzdem unangenehm für die Augen war, je länger man guckte.

Ein Meter Durchmesser, den es hatte. Eine Ein-Meter-Sonne, die vor dem Apothekenschaufenster aufgegangen war.

Furcht entstand in Joachim, daß das Unbekannte ihn eventuell hinter dem Apothekentresen dastehend wahrnehmen könnte. Daß es in der Lage war, Körperwärme auszumachen, Bewegungsmelder hatte. Hinunter duckte Joachim sich schnell, keuchte voller Angst.

Das Reißen an dem Absperrgitter draußen war gewalttätig. Regelrechte Wut.

Als hätte das Fremde die rasche Bewegung bemerkt.

Den Ton, den Joachim eine Minute drauf lauschte, der erinnerte Joachim an Schweißarbeiten. So hörte sich das an, wenn Arbeiten mit dem Schweißgerät durchgeführt wurden.

An der Örtlichkeit fühlte Joachim sich gefangen. Durch den Kopf ging es Joachim, daß er nicht viele Möglichkeiten zur Flucht hatte. Den Flurgang rauf zu rennen, ob das für ihn reichte? Wenn die eigenen Beine ihm nicht schnell genug liefen ...

Es war schrecklich. Der reinste Horror.



80

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post