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Blog von TeddeMehr

"Drei Erwachen": 94

13. März 2013 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Drei Erwachen"



dem Gewicht des eigenen Körpers nachgeben.

Auf der Schreibtischfläche ertastete Joachim die Taschenlampe. Anschließend beeilte Joachim sich, Richtung Bürotüre zu kommen.

Draußen im Gang für die wartenden Patienten erwischte Joachim sofort die Türklinke, drückte sie herab. Die Tür, die jedesmal brav ins Schloß einrastete. Obwohl Joachim sie vor Wochen mit dem Stemmeisen aufgehebelt hatte. Anscheinend beste Wertarbeit.

Nach draußen schwang die klobige Holztüre auf.

Ein Schrittchen zurück, mit der rechten Schulter lehnte Joachim sich gegen die Wand. Beugte sich vor, bis er mit einem Auge in die Büroräumlichkeit des Doktors Wiesers hineinschaute.

Niedersinken wollte sich Joachim vor Schwäche lassen - eine der Lichtkugeln, ein Meter im Durchmesser, schwebte nahe der Bürofensterscheibe. Lichtschein von draußen erhellte plötzlich das gesamte Büro taghell.

Genug hatte Joachim mitbekommen, richtete sich zu voller Körpergröße auf.

Über die Türschwelle tänzelte Joachim hinaus aus der Praxis des Doktors Wieser. Ehe die erste Treppenstufe abwärts anfing, schaltete Joachim die Taschenlampe ein.

In Höchstgeschwindigkeit rannte Joachim die zwei Stiegen hinunter.

Oberhalb vernahm Joachim das Geräusch von brechendem Glas. Das Fensterscheibenglas zerdepperte.

Dem leuchtenden Ding reichte die einfache Wahrnehmung von außerhalb nicht - es mußte reinkommen.

Vor der gläsernen Mitarbeitertüre rein in das weitläufige Reformhaus Vida verharrte Joachim mit der Hand auf der Metallklinke. Ließ den Schein der Lampe herumkreisen.

Nein, nicht in das Reformhaus. Da - unter die Betonstufentreppe reinzuschlüpfen, das war besser.

Ein Kinderdreirad stand unter der Treppennische drunter, die Joachim sich als Unterschlupf dachte. Herab duckte Joachim sich, rollte das Dreirad heraus. Schlüpfte vorbei an dem Rad, das infolge einer Berührung anfuhr. Augenblicklich, daß Joachim hinfaßte, die Fahrt der Räder 


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