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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 108

25. März 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Im Lauf hab' ich angehalten, bin herumgestanden. Hab' auf das Licht gestarrt.

Mich umzuwenden, zu schauen, was hinter mir wäre, das wag' ich nicht. Obwohl ich davon weggelaufen war, gern wissen hätte wollen, was rückwärts von mir los wäre.

Vor mir, größer und heller, daß der Lichtschein wurde.

Ich erkannte, daß das zwei Personen waren. Eine, die größere, trug eine Laterne. Die zweite, der Gestalt nach eine Frau, schritt daneben her.

Als ich das Weibsbild schließlich deutlich sah, war das der reinste Schrecken.

 

 

Im Bett hab' ich mich aufgesetzt, Tagebuch. Mir war, als hätt' ich laut geschrien.

Augenblicklich, daß ich auf den Knopf meiner Bettlampe gedrückt hab', daß die Helligkeit mein Zimmer flutete.

Alleine war ich; ganz alleine. Zum Glück.

Das eine war der Traum, das andre die Realität.

 

Obwohl das im Grunde momentan nicht so viel für mich hieß.

 

Was war das, was hat mich aus dem Schlaf gerissen?

SIE!

SIE!

SIE habe ich deutlich gesehen.

Den Mann an IHRER Seite? IHN schaue ich nur umrißhaft. Großgewachsen, in einen dunklen Mantel gekleidet, die Kapuze auf dem Kopf tief ins Gesicht gezogen. Keine Gesichtszüge direkt erkennbar. Nur meinte, den auch zu kennen.

SIE jedoch, SIE, SIE war ganz eindeutig für mich - SIE, Manuela!

 

 

Viertel über sechs Uhr in der Früh war es. Die Zahlen habe ich von der Digitaluhr des Radioweckers abgelesen.

Tatsächlich, daß ich ein bißchen länger gepennt hatte.

Jedoch für einen Scheißdreck-Alptraum. Einen, der mich aufweckt, am ganzen Körper zittern ließ. Der Schweiß, der mir nur so gelaufen, mir herabgetropft ist. Das Herz, das mir toll gerast hat.

 

 

Die, die mir in meinem Traumgebilde entgegenkam, die, die ich blicken hab' müssen - das war Manuela.

Breit hat Manuela mich angegrinst. Gleichzeitig bedeutet Manuela mir mit arroganter Geste, daß ich warten sollte. Warten, bis sie und ihr Begleiter unmittelbar bei mir wären.

 

Ah, vor meinem geistigen Auge habe ich Manuela immer noch in vielerlei Einzelheiten.

 

 

 

 

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