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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 134

3. April 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Meine Gedanken spiegelten meinen Zorn wieder. Laut fluchte ich in der Gegend herum. Ein einziger Schwall an Schimpfworten. Genau bezeichneten die Namen und Kraftausdrücke Manuela.

Das, daß Manuela mich - mich! - mit voller Absicht abschmieren hat lassen, das konnte ich nicht auf sich beruhen lassen.

Die nächste Zigarette, die ich mir anzündete, um sie sofort mit dem Fuß auszutreten, zu Tabak- und Papierbrei mit aufgerissenem Filterstück zu machen.

 

Einen Spaltweit, daß die Haustüre rechts von mir offenstand. Eine kompakte, schwere Metalltüre mit Glasfibereinlage.

Die Türe, die ich mit der Hand aufdrücke. Reingemacht habe ich ins Gebäudeinnere.

Geradeaus blickte ich in der Vorhalle so in vier Metern Entfernung drei Steinstufen. Circa zwei Meter weiter befand sich in der grauen Innenwand eine schwarzgestrichene Wohnungstüre aus Holz. Direkt links von mir hätten betonierte Treppenstufen sofort in den Keller hinabgeführt.

Die Reihe der Briefkästen befand sich zu meiner Rechten längs am Mauerwerk angebracht. Die Kästen für die Briefe, die ich abschritt, die dran angebrachten Namensschilder las.

Der Name von Manuelas Eltern war auch hier nicht vorzufinden. Nirgends. Einfach nicht da.

 

Ein Feuer, das in mir gelodert hat. Konnte mich kaum einkriegen, so aufgebracht war ich.

Mit dem Fuß, daß ich gegen die Mauer getreten habe. Nicht so heftig, daß ich mir damit selber darüberhinaus weh getan hätte. Geschmerzt hat's trotzdem.

Wäre Manuela mir in dem Moment von oben heruntergekommen, ich weiß nicht, wie das mit Manuela und mir weitergegangen wäre. Selbst wenn Manuela versucht hätte, mir wortreich Kleinigkeiten zu erklären. Gut möglich, daß ich nicht zu beruhigen gewesen wäre, daß ich auf Manuela herabgeplärrt hätte. Vielleicht hätte ich Manuela sogar angepackt, Manuela hergeschüttelt.

 

 

Ach ja!

Ob's nun so gekommen wäre oder nicht, echt egal.

Weil, von keiner Manuela nichts. Keine Manuela weit und breit.

Nicht mal Manuelas Familienname fand sich an einem der eisernen Aufsperrkästen für die werktägliche Post dran. Dafür brauchte ich eine Erklärung.

Die Dreier-Stiege, die ich in einem Sprung genommen habe.

Vor die schwarze Holztüre da im Erdgeschoß begab ich mich hin.

 

 

 

 

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