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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 20

22. Februar 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

 

 

Wenn ich miese Laune hätte, sollt' ich gefälligst zuschauen, sie woanders abzulassen. Nicht probieren, das in Wiederholung bei ihr zu versuchen.

Vielleicht wär's gut für mich, einfach zu Bett zu gehen. Eine Mütze voll Schlaf zu kriegen. Böse übernächtigt, wie ich die Tage ausschaue.

 

 

Du weißt das, Tagebuch, warum ich kaum noch was pennen kann.

Wegen diesem Scheiß-Tag. Komme ich denn nun in Dir auf den zurück.

Auf das, was da war ...

 

Aber ja, schön der Reihe nach, mein Tagebuch ...

Hübsch eine Szene auf die andere Szene.

 

Erst mal noch haben wir Ruhe.

 

Der nächste Fixpunkt, der an dem besagten Nachmittag auf meinem Programm stand: Fahrt in die Altstadt. Suche nach einem Parkplatz in Cafénähe. Nach Möglichkeit kein Parkhaus.

Nur war die Stadt leider voll mit Autos mit Leuten drinnen.

Als wären schon überall Betriebsferien, hätten die Ferienarbeiter die Belegschaften in rauhen Mengen ersetzt.

Oder wäre lange für viele arbeitsfrei. Alles Volk von der Vormittagsschicht.

 

Dann habe ich tatsächlich einen Platz fürs Autoparken in der Stadt gefunden.

Sogar im Schatten. Und kostenfrei.

Bei der Totenkirche gab's keinen Parkscheinautomaten nirgendwo. Man stelle sich vor.

Vielleicht, weil ein wenig weit weg vom Schuß für die viel frequentierte Fußgängerzone in der Stadtmitte mit den vielen unterschiedlichsten Verkaufsgeschäften.

Weiter als von mir beabsichtigt, war für mich der Fußmarsch, dorthin zu kommen, wo ich hinwollte.

 

Ah, weiterhin bestens gestimmt, daß ich ausgeschritten bin. Nicht das allergeringste, das mir in diesen Momenten Sorgen bereitete.

Alles auf der Erdenwelt, ausgezeichnet für mich.

Daß ich einer gewesen wäre, der unübersichtliche Risiken eingehen, sich in dumme Situationen bringen wollte - davon konnte keine Rede sein. Überhaupt nicht.

Obzwar, ich hatte Weiber im Kopf.

 

 

 

 

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