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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 21

23. Februar 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

 

 

Daß ich ... Wenn's bei einer flutscht. Ich reinrutschen könnte ...

O ja!

 

Für alles war ich offen.

Eine Ein-Tages-Liebelei. Oder eine unbeschwerte, die Monate meiner Semesterferien dauernde Liebschaft. Solange sie angenehm war, mich nichts kostete.

Nichts wär' ich abgeneigt gewesen. Spätere Heirat nicht ausgeschlossen.

Das hieß klarerweise, Tagebuch: Mal sehen, was mir Hübsches, Nettes vor die Füße lief.

 

Möglicherweise, hab' ich beim Gehen überlegt, war morgen bestimmt eine Möglichkeit.

Der Kegelverein, bei dem ich und mein Vater Mitglieder waren, besuchte das Volksfest.

Im Verein gab's die eine oder andere ...

Zum Beispiel Sonja.

Anfassen nicht verboten.

Mir einen Liter - eine Maß - kaufen, meine Talente als Charmeur spielen lassen.

Mein Auto war auf dem Volksfestparkplatz. Im Wagen kurz wegzufahren ...

 

Sonja war zwar verheiratet.

Von Sonja und mir, daß Sonja und ich schon mal ... Das wußten Sonjas Freundinnen. Auch einige im Klubhaus.

Aber Sonjas Ehemann, der ... Dem drang anscheinend nichts direkter ans Ohr. Verschiedenes davon, daß Sonja, seine Frau, ab und zu Abwechslung in der Ehe hatte. Daß ich bereits eine davon war.

Oder, die Tatsache war dem egal. Daß dem seine Taubheit daher kam.

Natürlich, viel mit mir kegelte er nicht. Außer, es war Wettbewerb. Da traten wir gegeneinander an. Mit ihm bei seinen Freunden saß ich nicht öfters am Tisch.

Sonst verhielt er sich jedoch mir gegenüber, als wär nichts.

 

Mein Vati und ich, im gleichen Verein. Schon so eine Sache, wenn ich ...

Zu keinem Gerücht - Sonja und ich und so; ich mit der einen oder anderen der jungen Damen, die ich kurz mal ausprobiert hätte, beziehungsweise sie mich - hat mein Vati viel zu mir gesagt.

Nur einmal, voriges Jahr, zu mir gemeint, daß ich wegen Gabi auf Gabis Vater aufpassen soll. 

Dann bin ich aber tags darauf in meine Universitätsstadt hinauf abgereist. Weil ich mußte. Das neue Semester fing oben an.

 

 

 

 

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