"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 235
7. Mai 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Als hätte sie, Angelika, gerade ebenfalls ausgiebig über mich nachgedacht. Ergebnis: Ein Anruf Angelikas bei mir.
Am Telefon erklärt Angelika mir, die Nummer von mir, die ich ihr angesagt hätte, damit sie sie an der Bar auf ihrem Phönchen speichert - da habe sie wohl eine Zahl falsch getippt. Zum Glück hatte sie, Angelika, die vom Wohnheim abgespeichert, daß sie mich trotzdem erreichen konnte.
Unser nächstes Treffen für heute abend hat Angelika telefonisch abgesagt.
Angelika meinte, sie würde sich nicht besonders fühlen, und das würde bis zum Abend nicht besser. Grund: ihr Exposé. Das sie im Laufe der Woche abgeben sollte. Mit ihrem Exposé würde sie nicht fertig. Dabei war ihr der Termin ohnehin verlängert worden. An ihrem Exposé zu arbeiten, das mache sie, Angelika, total werktätig. Aus dem Grund müßte sie die Abendstunden heute daheimbleiben, könnte nicht ausgehen, mit niemanden.
Muß nicht erwähnen, daß ich das vollste, das allergrößte Verständnis für Angelika hatte.
Ich habe nicht in den Telefonhörer hineingeschnarrt, daß sie, Angelika, vielleicht nur zu doof für die Themenstellung ihres Exposés wäre. Selber schuld, wenn dafür braucht und braucht, bis sie fertig würde. Hätte sie, Angelika, sich vielleicht besser ein anderes Thema ausgesucht. Sieht nämlich nicht so aus, als ob sie das von ihr selbst erwählte packt.
Eigentlich ein Telefonat, Angelika ziemlich kurzangebunden. Die Minuten, die ich bei Angelika hatte, reichten so eben hin, daß ich Angelika meine mobile Nummer neu diktieren konnte.
Dann war es das auch, Angelika sagte Wiedersehen, legte auf.
Hm!
Könnte demnach die Möglichkeit sein, daß Angelika so ihre Gedanken hatte? Solche, in die Richtung, wie ich sie oben erwähnt habe? Von wegen meinem Verhalten Helen gegenüber, von sie, Angelika, was mitkriegte.
Deswegen ist das ja gut, wie ich mich bisher verhalte. Daß ich von nichts größer enttäuscht werde, nirgendwo hindrängle.
Ich, keiner, der sich von Rückschlägen einschüchtern läßt.
Will ich auch nicht.
Werde schön bei Angelika weitermachen, mein Glück bei Angelika versuchen.
Das Brett bohren - wie ein Sprichwort heißt.
Mal hier zusammengefaßt: Betsy, Laila, Rebecca, Tatjana und Carola - die haben alle Kerle an ihrer Seite. Ziemlich konstant.
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