Overblog Alle Blogs Top-Blogs Literatur, Comics & Gedichte
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 236

7. Mai 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Ganz im Gegensatz zu Angelika.

Seh' ich Angelika, geht Angelika auf ihren hübschen Beinen solo und unverkuppelt in der Welt um. Wenn sie umgeht, dann mit Freundinnen. Wenn ich Angelika einen küssen sehe, dann fehlt ihr der bald irgendwie wieder.

 

Ein fester Freund, Geliebter, das ist eine Lücke bei Angelika, eine Lücke, die könnte ich ausfüllen.

Für mich wäre das nur von Vorteil.

Da lohnt sich schon was, ständig bei Angelika in der Nähe sein zu können. In jeder Hinsicht.

Wenn ich einmal zum Anschieben komme, müßte es mir möglich sein, daß ich dazu öfters komme.

Schaff' ich das, den Motor bei Angelika jedesmal richtig zum Laufen zu bringen ...

 

 

*

 

Siebter August, Tagebuch-Datei geöffnet.

Mittwoch am Nachmittag, 14:05 Uhr.

 

 

Heute seit halb acht Uhr wach.

Hab' gut gepennt. Dann, um halb acht Uhr: der erste Anruf Angelikas bei mir in der Bude auf meinem mobilen Telefon.

Leider nicht lautlos gestellt.

 

Seit halb acht Uhr Angelika und ihre Not. Angelika und ihr doofes Exposè.

Seit dreiviertel neun Uhr, Angelika in den Büros der Uni auf Tanz unterwegs.

Weil Angelika mit dem Exposé nicht fertig wird.

 

Zum einen Angelikas Idee, daß Angelika gerne einen neuen Zeitaufschub für die Abgabe erwirken möchte. Den Abgabetermin, den sollte ihr Professor wieder um ein paar Wochen nach hinten verschieben. Am besten einen ganzen Monat.

Gleichzeitig jedoch will Angelika in der Pokerrunde das Blatt sehen. Mit dem, was Angelika schon auf der Hand hat.

Deswegen ist Angelika auch auf der Reise. Der Wunsch Angelikas, bei einem anderen Professor anzufragen, ob er nicht Lust hätte, ein Auge auf ihren, Angelikas, Schrieb zu werfen, ihr, Angelika, zu sagen, ob das Exposé, das sie bereits verfaßt hat, nicht doch für was mehr taugt. Entweder Daumen hoch oder Daumen runter.

Daumen hoch, wäre Angelika von aller Last befreit. Könnte Angelika doch zu ihrem eigentlichen Professor rennen. Ansonsten - der andere Professor, der könnte ihr, Angelika, so unter der Hand; natürlich nicht für lau. Angelikas Eltern können spenden, größere Summen. Oder Angelikas Eltern zahlen in eine Stiftung ein; wenn das am Herzen liegt.

 

 

 

 

 

236

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post