"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 238
8. Mai 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Ja, das sollte ich. Jaja!
Das werde ich auch. Todsicher.
Sobald ich erfahren habe, daß Angelika wieder bei sich daheim eingetroffen ist.
Oder - das könnte ebensogut passieren -, daß Angelika mir mitteilt, daß sie, Angelika, möchte, daß ich und sie, wir uns, jetzt sofort, nach ihrem Professorenbesuch, in einem Restaurant treffen. Essen wir eben vorher eine Kleinigkeit.
O ja! Ich werde zu Angelika eilen, fliegen. Schauen wir, was ich bei Angelika anstellen kann.
Das oberhalb, da meint man, das hier, diese Datei, wäre etwas Alltägliches.
Nur, so richtige Alltäglichkeit habe ich bisher nicht auf der Tagebuch-Datei festgehalten. Obwohl die Datei ursprünglich für nur für so was angelegt war. Ewige Seiten wollte ich mit den täglichen Trivialitäten meines Leben füllen.
Angefangen hat's ja auch mit dem Beziehungsaus von mir und Helen. Das waren die ersten Einträge.
Dann war für ein paar Tage Pause, ist es in die Manuela-Geschichte ausgeartet.
Die unheimliche Sache mit Manuela. Manuela, die ich nachmittags im schönsten Sonnenschein getroffen habe. Vorm Unterem, dem Kino, sind Manuela und ich uns begegnet. Zehn Jahre nach unserem Beziehungsende. Miteinander sind Manuela und ich losgezogen. Bis ...
Ja, bis. Ab da war alles anders. Hatte das eine Wendung, wahnsinnig.
Damit bin ich noch nicht zu Ende. Mit dem mit Manuela.
Gerade sehe ich mich in meiner Erinnerung, wie ich von den Hans Georg Tabert gehörenden Gebäuden am unteren Stadtrand von Geiersdorf wegtaumele. Immer schneller in den Lauf kommend, daß ich davonstürze.
Regelrechter Horror war mich überkommen. Voll den Schrecken hatte ich in meinem Herzen.
Zwei langgezogene Kurven tiefer erst bin ich erst wieder einigermaßen zur Besinnung gekommen. Atemlos habe ich mich unter einem Baum seitlich von einem großen Holzkreuz - in Gedenken an Unfallopfer - auf eine dort stehende hölzerne Bank niedergehockt.
Dort hat es mich minutenlang geschüttelt. Ein geraumes Weilchen hat das gedauert, bis ich mich von dem Elendszustand erholt hatte.
Angelika ruft schon wieder an ...
*
Achter August, Tagebuch-Datei geöffnet.
Donnerstag am Nachmittag. Uhrzeit: 15:12.
Also ...
Fortsetzung der Geiersdorfer-Geschichte. Die Geschichte, als ich nachmittags in und um Geiersdorf herum war.
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