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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 285

24. Mai 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

 

Das wäre also das ...

Aber - die Erinnerung, was heute, den ganzen Sonntag über, bei und mit mir war, Fehlanzeige.

Die Gegenwart, weggeknallt bei mir.

 

 

*

 

Achtzehnter September, meine Tagebuch-Datei, nach einem Monat wieder geöffnet.

Mittwoch am Nachmittag. 15:47 Uhr.

 

 

Lange hier nicht mehr getextet. Als hätte es nichts gegeben, was hier drinnen erwähnenswert gewesen wäre.

Dem ist aber nicht so.

 

 

Mein letzter Eintrag hier in der Datei, jene Montagnacht im August, die endete bei mir mit einem Krankenhausaufenthalt. Und später ...

 

 

Das, daß ich ins Krankenhaus gebracht werden mußte, das hat mich und Angelika zusammengebracht. So wirklich. 

Sogar meine Mutti war im Laufe jenes Augustmontags aufgebrochen, im Zug zu mir heraufgefahren, kaum hatte sie den Anruf erhalten, daß der Notarzt auf meiner Wohnheimbude war und ich von einem Sanka ins Krankenhaus gefahren worden war.

Die darauffolgenden Tage, daß meine Mutti sich an der Seite Angelikas wegen mir und meinem Befinden Besorgungen machte.

 

 

Heute befinde ich mich bei Angelika und in Angelikas Wohnung. Angelika und ich, wir leben als Paar zusammen.

Angelika liebt mich, sorgt sich um mich, paßt auf mich auf.

Unter anderem guckt Angelika darauf, daß ich nach meiner Entlassung aus dem Meinhardt-Sanatorium pünktlich zu den Terminen bei meiner Psychiaterin erscheine.

 

 

Außerdem bleibt festzuhalten: Sollte das noch mal vorkommen, daß ich den Mund aufmache, ich will mich oder irgendwen anders umbringen, augenblicklich die Inneneinrichtung des Meinhardt-Sanatoriums für mich für den nächsten Aufenthalt bereitsteht.

So aggressives Rumgelaber darf für mich keinen Reiz entfalten. Muß mich unter Kontrolle haben, oder ...

Angelika könnte rigoros sein. Lasse ich es so weit kommen, vielleicht, daß Angelika ...

 

Gefährliche Streiterein mit Angelika hatte ich heute am Vormittag. Die Tonlage zwischen Angelika und mir war überaus grenzwertig.

Sprach Angelika in Folge zu mir, daß sie am liebsten jetzt auf der Stelle Frau Hella anrufen würde.

Frau Hella - Familienname Hella. Frau Doktorin der Psychiatrie Sybille Hella.

 

 

 

 

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