"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 302
29. Mai 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Montag am Abend. 19:43 Uhr.
Der Samstag hat ein paar berichtenswerte Momente ...
Tina, die Kalifornierin, reiche Fabrikantentochter. Tinas Papi machte seine viele Kohle mit verschiedenen Fabriken, in denen er Verpackungsmaterial herstellen ließ.
Mensch, ich habe Tina unten ohne gesehen. Am Samstag, gestern: Tina unten ohne.
Kein Mensch sagte mir irgendwas, daß die Damen Kleidertausch machen wollten. Die Tür war nicht abgesperrt. Ich marschiere zu Angelika ins Schlafzimmer. Ganz normal für mich. Schließlich war ich Angelikas Freund, Geliebter. Sehe ich beide, Angelika und Tina, nackt.
Na ja, Tina hatte schon Angelikas edlen, roten, dünnen, mit winzigen Diamanten besetzten Büstenhalter angelegt. Ein Teil, unter dem sich die Brustwarzen deutlich abzeichnen. Eben war Tina dabei, sich den roten Seidentanga die Beine hochzuschieben. Während sich Angelika mit dem Rücken zu mir bückte.
Natürlich bewunderte ich alles. Aber besonders Tinas dünnen Strich, den ich bei der Gelegenheit zum ersten Mal sah.
Hat Tina losgequiekt und geschrillt, aber aufgehört, sich Angelikas sündigen Tanga die Schenkeln hinaufzustreifen. Angesehen hat Tina mich lasziv; so spontan schob Tina die Hüfte vor, daß ... - ah!
Meint Angelika - Angelika, die sich zu mir umgewandt hatte -, ob ich das nicht mitbekommen hätte, daß sich hier Mädchen mal für eine Sekunde umziehen wollten; ich soll bitte schnell wieder rausgehen.
Tina wiegt die Hüften, wird breiter. Trotzdem schenke ich lieber Angelikas Fingerzeig größere Aufmerksamkeit. Ihm gebe ich recht. Zwei Mädchen ziehen sich im Schlafzimmer um, und ist Angelika der Meinung ist, ich wäre dazu nicht eingeladen, wenn das Tatsache ist, dann nicke ich Angelika lieber zu, wende mich von dem Bild ab und latsche unverrichteter Dinge auf den Gang hinaus.
In der Küche bleibe ich ein paar Minuten mit Laila alleine. Warum nicht? Bisher brauchte ich keine Waffen für den Fall, daß ich mal mit Laila alleingelassen wurde.
Nennt Laila mich plötzlich ein Glücksschwein. Ein ärmliches, verlogenes Glücksdrecksschwein bin ich. Nichts als Glück hatte das Schwein bisher. Nichts als das reinste Glück. Immer nur Glück, er, eine echte Glückssau eben. Das Schwein, die Sau. Nur die schmutzigsten, verlogensten Säue und Schweine könnten dermaßen viel Glück haben wie ich. Dabei müßte man mir nur einmal zuhören, wenn ich mein Maul aufmachen würde. Grunz! Grunz! Nichts als Lüge, Falschheit. Andere Dinge kämen da nicht rausgegrunzt bei mir. Müßte jemand nur mal mitbekommen, um Bescheid zu wissen. Dann weiß er, daß ich nichts bin als ein blöder Mösenlutscher. Wäre ich kein Mösenlutscher, wäre lange nichts mehr mit mir.
Einen ihrer roten Pumps zieht Laila am Küchenstuhl sitzend aus, daß mir wegen Lailas knielangem Blümchenrock, der hochgerutscht ist, tatsächlich Lailas weißer Schlüpfer blitzt. Den Centstückabsatzschuh wirft Laila nach mir, daß ich ihn nach der Seite wegboxen muß, ehe er mich trifft. Der teuere Nobelschuh landete beim Elektroofen.
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