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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 318

4. Juni 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Hat mit meinen Aufenthalten im Meinhardt-Sanatorium zu tun, von denen Angelikas altvordere Herrschaften erfahren mußten.

Knapp einen Monat, daß ich im Meinhardt-Sanatorium war, ohne daß das Kind Angelika zur Besinnung gekommen wäre. Nach einem anderen hätte Tochter Angelika sich in der Zwischenzeit locker umschauen können; alle Möglichkeiten dazu hätte Angelika gehabt. Aber dem mußte Angelika treu bleiben; dem hält Angelika die Stange, nicht zu fassen.

Nicht ein bißchen was entspreche ich den Vorstellungen, die Angelikas Eltern von einem Mann an der Seite ihrer ältesten Tochter haben. In den Augen von Angelikas Vati und Mutti bin ich ein dumber Taugenichts. Ausschließlich fähig, dumme Mädchen, bevorzugt aus reichem Haus, anzubaggern. Um bei ihnen an die Schatzkiste heranzukommen. Wenn die Truhe voll Gold mir offensteht, bin ich glücklich.

 

 

Bin ich also alleine in der Wohnung Angelikas.

Muß damit zurechtkommen, daß Angelika - ganz entgegen von Angelikas ursprünglichen Absichten, weil ich ja erst seit dem Montag wieder aus dem Meinhardt-Sanatorium entlassen und richtig zu ihr, Angelika, zurückgekommen bin - mich alleine lassen mußte.

Wenn etwas mit mir wäre, soll ich ein Telefonat mit Frau Doktor Hella führen. Oder mir ein Taxi rufen, das mich in die Praxis Frau Doktor Hellas bringt. Frau Doktor Hella würde mir sicherlich helfen, beistehen.

 

 

Na ja, es ist eigentlich schon etwas.

Meine Gedanken kringeln sich wieder. Ich mache den Kreisel.

 

Das hier ist foxy.jpg., meine geheime Datei. Die ich vor allen geheimhalte.

 

Nein, lieber tippe ich in foxy.jpg., als Frau Doktor Hella anzutelefonieren.

Scheiß auf die Frau!

 

 

He, jene Montagnacht im August.

Sonntag auf Montag, die Nacht.

Da hatte ich auch einen Filmriß. Ohne vorher groß gesoffen zu haben.

Habe bis heute keine Ahnung, was ich da erlebt hätte, daß ich bis heute nichts davon wissen dürfte.

Das, was tagsüber und die spätere Nacht des Sonntags war, eine einzige Erinnerungslücke. Aber an diesen Wahnsinn, der später nachts am Montag war, darf ich mich erinnern. Während das vorher weggeschaltet ist.

Komisch.

Das, wie es die Nachtstunden weiterging, weiß ich sogar, als wäre es erst gestern gewesen.

 

 

 

 

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