"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 339
11. Juni 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Als ich mich ein wenig klarer ausdrücken konnte, habe ich zu Angelika gemeint, daß Angelika bitte sofort heimkommen sollte. Ich bräuchte sie. Könnte für nichts garantieren, wenn sie, Angelika, nicht nach Hause käme.
Ein Taxi, daß sie sich nimmt, hat Angelika zu mir gesprochen.
Muß eigentlich bereits auf dem direkten Weg zu mir sein, Angelika.
Hoffentlich kommt Angelika schnell!
*
Sechster November, foxy.jpg. geöffnet.
Mittwoch am Abend. 21:13 Uhr.
War das eine Aufregung, seit Montag.
Eigentlich hatte Frau Doktor Hella vorgestern, gestern und auch heute noch die Absicht, mich ins Meinhardt-Sanatorium verbringen zu lassen.
Sie, Frau Doktor Hella, wäre der Meinung, ich wäre im Meinhardt-Sanatorium am besten aufgehoben; dort würde es mir schließlich an überhaupt nichts fehlen. Angelika könnte mich jederzeit besuchen kommen. So großzügig, wie es im Meinhardt-Sanatorium zuginge, solche Großzügigkeit wäre selten zu finden.
Aber Angelika konnte Frau Doktor Hella klarmachen, daß ich auch bei ihr, Angelika, bestens aufgehoben wäre. Außerdem würde sie, Angelika, doch ständig mit ihr, Frau Doktor Hella, in Verbindung stehen. Beinahe alle zwei Stunden, daß man miteinander telefoniere.
Angelikas Argumente - in Geldscheinen ausgedrückt - gaben den Ausschlag. Daß ich weiterhin bei Angelika in Angelikas Wohnung bin - und nicht im Meinhardt-Sanatorium.
Das heißt, solange nichts weiter mit mir ist, darf ich das.
Ich meine, kommt nichts mehr derartiges vor, daß ich mich nicht wieder hinter meinem Liege- und Sitzsofa verstecke. Daß ich dort dahinter, geschüttelt von Panik, wimmernd, wie toll flennend, von Angelika zu entdecken bin. Bis dahin bleibe ich bei Angelika. Fahre nicht ins Meinhardt-Sanatorium ab.
Ah ja! Im Moment kann ich nur deswegen unbeobachtet von Angelika hier am Läppie sitzen, weil Angelika Besuch hat.
Zur Vorsicht habe ich jedoch auch noch football four aufgemacht.
Höre ich Angelika, klicke ich foxy.jpg. schnell weg, spiele bei f.-four das Turnier weiter.
Warum wir, Angelika und ich, nicht alleine daheim sind?
Wegen Betsy. Betsy heißt die Antwort.
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