"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 344
12. Juni 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Meine Hand lege ich auf Betsys Handrücken, streichle zärtlich drüber.
Weil Betsy sich weiter nicht regt, umfasse ich Betsys Hand, hebe sie hoch, lege sie mir in den Schoß.
Betsys Kopf blieb an Angelikas Schulter lehnen. Vielleicht, daß Betsy geschluckt hatte. Jedenfalls kam unvermittelt Leben in Angelika. Angelika, die gemerkt hatte, daß ich etwas trieb, und zwar nicht mit dem richtigen Partner. Betsy, begriff Angelika, war zwischen ihr und mir, die in der Mitte. Und Betsy grabschte ...
Mich staunt Angelika an, Angelika, die alles überblickt. Unter anderem Betsys Finger, die bei mir fester den Turnhosenstoff und das drunter drückten.
Zu mir meint Angelika, daß sie heute mittag zwei Flaschen roten Burgunders im Kühlschrank in der Küche kaltgestellt hätte. Die Rotweinflaschen könnte ich schnell holen gehen. Zwei Weingläser dazu. Außerdem könnte ich zwei Chipspackungen in eine große Schüssel schütten, die Schüssel auf ein Serviertablett stellen.
Betsy, die sich in einer Sekunde gerade aufgesetzt hatte, hievte ihre zufassenden Finger von meiner Unterleibgegend weg, als hätte sie sich dort verbrannt.
Auf die Füße erhebe ich mich, mit allem, was mir unter der Hose vorstand. Mit dem Kopf zu Angelika herunter, sage, daß alles so schnell wie möglich kommt. In zwei, drei Minuten würde ich wieder zurück sein.
Anschließend marschiere ich aus dem Wohnzimmer aus, begebe mich in Angelikas Küchenwelt.
Während ich gerade die zweite aufgerissene Chipspackung in die große, außen mit weiße, schwarze Kimonos tragende Japanerinnen mit prächtigen schwarzen Steckfrisuren, die aufgespannte schwarze, blaue Sonnenschirme über sich hielten, verzierte Keramikschüssel schüttete, kommt Angelia zu mir in die Küche gelatscht.
Lächelnd schaut Angelika mir bei meinem Treiben zu, erklärt mir, daß Betsy heute vielleicht bei uns übernachten würde.
Frage ich, ob Betsy bei ihr, Angelika, im Schlafzimmer schläft.
Antwortet Angelika, daß Betsy natürlich im Gästezimmer ihr Bett hätte. Dort würde Betsy ihr Bett finden, wenn Betsy so weit war, daß Betsy erwähnte, daß Betsy ein Bett bräuchte.
Außerdem bliebe es weiter dabei, daß sie, Angelika, gerne mit Betsy alleine im Wohnzimmer bleiben wollte.
Ein bißchen besser ginge es Betsy jetzt zwar, aber trotzdem wäre Betsy immer noch voll fertig. Zu weinen hätte Betsy wieder angefangen, kaum daß ich aus dem Wohnzimmer draußen war.
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