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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 356

18. Juni 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Wie Christine Dombrowski aber rein ist zu mir? Auch durch das Fenster?

Aber wie?

Das Fenster war zugeklappt. Wie sämtliche anderen Fenster der Wohnungseinheit. Nirgends die allerkleinsten Einbruchsspuren. Nichts kaputt.

An der Wohnungstüre waren die Sicherheitsketten vor ...

 

Selber müßte ich losmarschiert sein, Christine Dombrowski geöffnet haben.

Sonst fallen mir keine Möglichkeiten ein.

Habe ich Christine Dombrowski die Türe aufgemacht, weiß es nur nicht mehr?

Weil es meiner bewußten Erinnerung entfallen ist? Ich das Geschehen vergessen sollte?

 

 

Jetzt ist das mit Christine Dombrowski jedenfalls vorüber, jetzt braucht Angelika wirklich nicht mehr heimzukommen.

Meine Finger streichen über meinem Kehlkopf über die Stellen, in die Christine Dombrowski mir ihre Spitzzähne reingeschlagen hatte.

Genau dort, daß Christine Dombrowski ihre Zähne schon drinnen hatte. Dort hatte Christine Dombrowski wieder bei mir reingetroffen.

Regelrecht sinnlich spüre ich die Vertiefungen der Haut ...

 

An meinen Fingerkuppen betrachte ich Blut. Frisches Blut.

Blut von mir.

 

 

Scheiße, es klingelt an der Wohnungstür ...

 

 

*

 

Sechzehnter November, foxy.jpg. offen.

Samstag am frühen Abend. 18:05 Uhr.

 

 

Will festhalten: War bis heute vormittag im Meinhardt-Sanatorium.

Angelika hat dafür gesorgt, daß ich das Meinhardt-Sanatorium wieder verlassen durfte.

 

Angelika hat der Leitung des Meinhardt-Sanatoriums versichert, daß sie mich von nun an wirklich keine fünf Minuten mehr aus den Augen lassen wolle. Außerdem hat Angelika Kontrollanrufen Frau Doktor Hellas bei ihr und mir in der Wohnung zugestimmt. Rührt sich keiner, geht niemand ans Telefon, spricht mit ihr, Frau Doktor Hella, wird von Frau Doktor Hella das Meinhardt-Sanatorium verständigt. Dann kommen Leute aus dem Meinhardt-Sanatorium bei Angelika an der Wohnungstüre vorbei. Ist die Voraussetzung dafür gegeben, zum Beispiel, wenn ich den Leuten vom Meinhardt-Sanatorium seltsame Sachen labere, ich keinen guten Eindruck mache, daß ich von dem Meinhardt-Sanatoriums-Pflegepersonal unverzüglich mitgenommen werden darf. Die Verfügung dafür hat Angelika unterschrieben.

 

 

 

 

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