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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 367

21. Juni 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Nicht bei Foto Händel entwickelt, diese Fotografie. Sondern von jemandem der Drogerie Schubert in Geiersdorf.

 

Natürlich machte ich Mutti Dombrowski darauf aufmerksam.

Von der Reaktion Mutti Dombrowskis war ich jedoch einigermaßen überrascht.

Letztes Jahr war Mutti Dombrowski bei dem anderen Foto, dem mit Manuela mit dem Kupferhaar drauf, noch ganz aufgeregt, hat mich ausdrücklich auf das auf der Rückseite aufmerksam gemacht. Diesesmal schaute mich Mutti Dombrowski nur so mit einem komisch dumpfen, irgendwie jedoch vielsagenden Blick an. Daß mir das Herz schneller zu schlagen angefangen hat, ich mir nach der linken Brusthälfte fassen mußte.

Ein geraumes Weilchen haben Mutti Dombrowski und ich uns angeschwiegen. Weiter nichts.

 

 

*

 

Vierzehnter Mai, foxy.jpg. wieder offen.

Mittwoch am Abend. 19:43 Uhr.

 

 

Weiß nicht, wo Angelika bleibt. Angelika müßte eigentlich längst daheim sein.

 

Nicht daß ich Angelika voller Ungeduld zu Hause erwarten würde.

Habe weiterhin jede Menge Schiß davor, was losgeht, wenn Angelika heimgekommen ist, ich und Angelika, wir uns gegenüberstehen, ich den Versuch unternehme, mit Angelika zu reden.

 

Schweiß steht mir auf der Stirn.

Echt wahr, das Manuela begreiflich zu machen. Schon der erste Satz, den ich zu Angelika sage, könnte alles entscheiden.

Äußerst vorsichtig muß ich sein. Damit Angelika sich alles ruhig anhört, mir nicht ausflippt.

 

 

Was ist also Hübsches vorgekommen?

 

Angefangen hat alles mit Manu. Dem Namen Manu, den ich die letzten Wochen immer öfter von Angelika zu hören kriegte.

Angelika hatte eine neue Bekannte, die sie Manu nannte.

Manu, so können sie im blanken Dutzend heißen, daß der Vorname etwas für mich zu bedeuten gehabt hätte, war nicht.

Vorgeschwärmt hat Angelika mir, daß Manu eine Nette wäre, die ich mal bei Gelegenheit kennenlernen müßte. Vielleicht, daß sie, Angelika, Manu zu uns in die Wohnung einladen würde.

Zu Angelika hin habe ich die Schulter gezuckt. Hatte nicht das geringste dagegen. Wenn jene Manu in nächster Zeit zu Besuch kommen sollte, für mich echt kein Problem.

 

 

Ein Monat ungefähr her, weiß ich von Angelika, daß diese Manu und Angelika sich das erste Mal in der Innenstadtpassage über dem Weg gelaufen sind.

 

 

 

 

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