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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 439

21. Juli 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Fangen wir damit an, daß uns Herr Heinz Händel - Herr Heinz Händel, der nach dem Ableben seines Vaters Foto Händel geerbt hat - mit einer Polizeianzeige gedroht hat.

Sollten meine Mitarbeiter, -innen, die für die Detektei Umschau arbeiten, noch mal zu ihm kommen, um nach Kundeninformationen zu fragen, würde auf dem Polizeipräsidium angerufen.

Mitarbeiter, -innen der Detektei Umschau wären keine Polizei, hätten im Gemeinde- und Staatswesen keine irgendwie geartete Funktion. Privatschnüffler wären die von der Detektei Umschau, auch nicht besser wie jemand, der mit dem Fernglas in fremde Wohnung reinschielt. Wenn er, Herr Heinz Händel, jemandem Einsicht in die Daten der Kundschaft gewährt, dann ausschließlich der Polizei, Polizeibeamte, die einen Durchsuchungsbeschluß vorzeigen könnten. Dagegen wäre nichts zu machen. Ansonsten gäbe es keinerlei Information aus dem Kundenstamm für irgendwen. Nichts. Nicht für den kleinsten Betrag Schwarzgeld unter der Hand. Von niemandem.

 

 

Nach dem Fehlschlag bei Foto Händel sind meine Mitarbeiter, -innen zu Frau Tatjana Christine Dombrowski in die Hegelstraße weitergefahren.

Nach mehrmaligem Läuten hat Frau Tatjana Christine Dombrowski meinen Leuten unwillig die Wohnungstüre aufgemacht.

Seltsam fahrig, gehetzt, wirkte Frau Tatjana Christine Dombrowski. Bleich im Gesicht, ungeschminkt; dunkle Krähenfüße unter den Augen. Frau Tatjana Christine Dombrowski sah aus, als hätte sie die letzten Tage nicht viel geschlafen.

Vor die Füße Agathes hat Frau Dombrowski in ihrer verhuschten Nervosität in der Küche eine tönerne Teekanne auf den Fußboden geschmissen. Die Kanne zerbrach in viele Stücke. Heißes Wasser ist Agathe gegen die Füße gespritzt.

 

Ein wirklich schlechter Eindruck, den Frau Tatjana Christine Dombrowski auf meine Mitarbeiter, -innen gemacht hat. Sagen wollte Frau Tatjana Christine Dombrowski jedoch mit keinem Wort, was sie derart auseinandersetzte.

Haben Agathe, Regine und Thomas, meine Mitarbeiter, Frau Tatjana Christine Dombrowski danach gefragt, wann jemand von ihrer Familie zuletzt etwas zu Foto Händel zum Entwickeln gebracht hätte. Ob sie, Frau Tatjana Christine Dombrowski, vielleicht mit Agathe, Regina zu Foto Händel mitkommen wolle. Wäre sie, Frau Tatjana Christine Dombrowski, dabei, könnte Herr Heinz Händel nicht anders, müßte Antwort darauf geben, ob noch Fotos oder etwas in der Art irgendwo in seinen Schubfächern liegengeblieben sind, die Frau Tatjana Christine Dombrowski und ihre Familie anbeträfen. Gegenüber Frau Tatjana Christine Dombrowski müßte Herr Heinz Händel mit Einzelheiten aus dem Kundenverzeichnis herausrücken.

 

 

 

 

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