"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 457
28. Juli 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
So größere, kleinere Unfälle, die Genannten später nach Hansi-Taberts Ansprache irgendwann passierten. Zufälle.
Und, wie es schien, kein Mensch, der die Ereignisse je großartig mit Fransen in Zusammenhang brachte. Als wären die Leute auf dem Auge blind.
Thomas und Regina, den Mitarbeitern der Detektei Umschau, hat Herr Josef Greitel von einer Eleonore erzählt.
Diese Eleonore war erst zwölf, wurde dreizehn. Trotzdem, oder vielleicht deswegen, ein paar Monate eine feste Größe an Tabert-Hansis Hofstaat. Dem Prinzen diente Eleonore mit Küssen.
Nach der Schule fuhr Eleonore beim Prinzipal - Herrn Hans-Georg Tabert - vor, von einem Chaffeur mit großer Karosse zu ihm kutschiert. Dann und wann begleitete Klein Eleonore ihre Mutti. Auch Eleonores Vati hatte schon Dinge mit Hansi-Tabert besprochen, die das Leben auf der Welt anbetrafen, wie dieses für ihn, den Vater Eleonores, ein wenig erleichtert werden könnte.
Nur, Tabert-Hansi, dem Herrscher am Hof, dem reichte es dann irgendwann mit Eleonore. Eleonore, die sich immer hochherrschaftlicher, wichtiger gebärdete. Die Trennung verlangte der hohe Prinz. Daß Eleonore auch wirklich wegblieb. Dort, wo sie abblieb, ihren Mund geschlossen hielt.
Statt das zu befolgen, ging Eleonores Mutter zur Polizei. Das Kind, das war schließlich erst zwölf, als Hans-Georg Tabert es ...
An Eleonores Schule war um die Zeit herum Wandertag. Die Schulklasse fuhr in die Berge.
Alles war, wie es sein sollte. Bis Eleonore abrutschte, einen Abhang hinunterrollte. Mit viel Glück, daß Eleonore ihren Absturz überlebte. Jedoch mit gebrochenen Arm und einem Schienbeinbruch ins Krankenhaus gefahren werden mußte.
Am Krankenbett berichtete Eleonore ihrer Mutter eine Geschichte. Die Eleonores Mutter ein paar Tage drauf Beppi, den Eleonores Mutter auf der Straße traf, weitererzählte.
Daß Eleonore hinter Gebüsch nahe der Kante dagehockt wäre. Ganz alleine war Eleonore während der Minute nicht. Von Eleonores Mitschülerinnen befand sich Eleonores beste Freundin in der Nähe, stand auf Posten. Geholfen hatte das wenig, denn Eleonore bemerkte, daß jemand hinter ihr war. Ehe Eleonore viel zu einer Reaktion kam, wurde Eleonore aus der Hocke hochgerissen und hinuntergestürzt. Alles, was Eleonore gesehen hatte, wäre ein schwarzer Schattenumriß. Bei dem Eleonore aber sofort an Fransen dachte, Fransen, den sie vom großen Bauernhof Hans-Georgs kannte.
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