"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 474
4. August 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Aber es änderte sich bei Herrn Drakonie Rupertus Wank nichts, es blieb dabei, die Delikte, die Herr Drakonie Rupertus Wank sich polizeilich zuschulden kommen ließ, blieben die Delikte von jemandem, der kein Geld besaß.
Bis Herr Drakonie Rupertus Wank dann einen festen Wohnsitz vorzuweisen hatte. Plötzlich wohnte Herr Drakonie Rupertus Wank offiziell bei einem bekannten Kleinkriminellen mit Namen Hans-Georg Tabert. Bei Herrn Tabert, der plötzlich eine große Erbschaft gemacht hatte, sich mit der Geldsumme in Geiersdorf einen lange Zeit leerstehenden alten Großbauernhof mit dem dazugehörigen Grundbesitz zulegte. Bei Herrn Tabert war Herr Drakonie Rupertus Wank als Hausmeister in einer Festanstellung, wohnte auf dem Bauernhof Taberts offiziell in einem Gesindezimmer. Von Herrn Tabert bezog Herr Drakonie Rupertus Wank außerdem ein geregeltes Einkommen, zahlte dafür Steuern.
Der Ausweis, den Herr Drakonie Rupertus Wank in seinem Besitz hatte, war gültig und aus der Hauptstadt in das Gemeindehaus von Geiersdorf geschickt worden. Herr Drakonie Rupertus Wank hatte sich anscheinend doch wieder an frühere Belange seines Lebens erinnern können.
Danach war bei Herrn Drakonie Rupertus Wank nicht mehr viel, mit dem Herr Drakonie Rupertus Wank in das Fadenkreuz polizeilicher Nachforschungen geraten wäre. Mehr mit der Polizei zu tun hatte da schon Herrn Drakonie Rupertus Wanks Dienstherr, Herr Hans-Georg Tabert.
Herrn Drakonie Rupertus Wank hatte man nach der letzten Festnahme Herrn Hans-Georg Tabert zwar immer wieder in der Strafsache Tabert vernommen. Der Mann - Herr Drakonie Rupertus Wank alias Fransen -, konnte aber zu nicht viel zu irgendeinem Thema Auskunft geben. Schien tatsächlich von nicht viel eine größere Ahnung zu haben, was Herrn Hans-Georg Taberts Unternehmungen anbetraf. Wie üblich konnte Fransen nie die direkte Beteiligung an einer Straftat nachgewiesen werden, die mit den kriminellen Machenschaften Herrn Hans-Georg Taberts zu tun hatten.
Gestern haben wir, wir von Detektei Umschau, auf dem üblichen Postweg eine Briefsendung erhalten, Herr Doktor Weil-Esch. Aus dem Rathaus des besagten Städtchens.
Wurde echt Zeit, daß die Dame - Frau Ursula Tannbach heißt sie - sich meldet.
Frau Tannbach hat für ihre Bereitschaft, in der Sache Drakonie Rupertus Wank etwas für uns zu tun, und für den kleinen Teil ihrer Zeit, der damit in Anspruch genommen würde, als Obulus einen Fünfhunderter-Einkaufsgutschein angenommen. Den Frau Tannbach bereits am selben Tag, kaum daß sie den Gutschein in Besitz hatte, auch eingelöst hat, wie wir wissen.
474
Newsletter
Gib Deine E-Mail-Adresse ein, um bei zukünftigen Artikeln benachrichtigt zu werden.
Seiten
Kategorien
- 768 "Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
- 374 mehr meilen
- 370 Kurzware
- 368 "Drei Erwachen"
- 360 hug it
- 352 allerlei
- 325 Kurzware II
- 315 kleine Szenen
- 310 Kleinteile
- 304 rundgehen
- 223 "Die Augenzeugin"
- 167 nach dem Tritt
- 152 dreimal erwachen
- 93 T-Rixi
- 57 K.K.
- 39 miles
- 22 Jäger des nächsten Textes
- 16 Kurzgeschichte