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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 511

19. August 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Detektei Umschau: Und weiter?

Frau Ramona Gleibt: Ach, Toni hat dann wieder damit angefangen, bei mir offenherzig daherzureden. Daß er und Gustl keine Kondome bräuchten, ich könnte ... Wenn ich nur den Mund aufmache. Habe ich klar und deutlich zu Toni gesagt, daß ich in ihn nicht verliebt bin. Auch nicht in Gustl. Und wenn ich nicht verliebt bin, spielt sich nichts ab. Toni redet so was daher, daß es dazu keine Liebe bräuchte. Mädchen wollten es doch auch, am liebsten jeden Tag. Er, Toni, und Gustl wären im Moment bei mir. Wie im Moment einer bei meiner Schwester Gaby war ... Als Toni zu mir nach meinen Brüsten herüberfaßte, habe ich Toni feste eine auf die Wange verpaßt. Dann habe ich mich herumgeworfen, bin von Toni und Gustl weggerannt. Nachgelaufen gekommen sind mir weder der eine noch der andere. Gehört habe ich hinter mir weder von Toni noch von Gustl irgendwas.

Detektei Umschau: Ihre Schwester Gaby - wann haben Sie Ihre Schwester Gaby das nächstemal gesehen?

Frau Ramona Gleibt: Nachdem ich mit meiner Mutti, Sonja und den Strauchingers auf dem Traktor vom Heuwenden zurückgekommen war. Da war Gaby plötzlich bei den Strauchingers in der Küche. Wohl, um sich uns für ein paar Momente zu zeigen, zu erfahren, was los war, weil sie sich seit dem Vormittag kaum mehr irgendwo blicken hat lassen. Sorgen gemacht hat sich um Gaby da deswegen eigentlich keiner, ich am allerwenigsten. Gaby hatte schließlich das mit meinem Laptop gemacht. Soviel ich von Gaby wußte, hatte Gaby später alleine in der Küche zu Mittag gegessen, den Rest, der vom Mittagessen noch übrig war. Dabei hätte Gaby es für die nächsten Tage belassen können. Mindestens solange ich kein neues Laptop hatte. Mit ein paar Stullen und einer Flasche Mineralwasser ist Gaby aus der Strauchinger-Küche raus, hat zu sich nach oben gemacht, auf ihr Zimmer. Zu keinem hatte Gaby eigentlich viel zu sagen gewußt, und keiner wollte viel von Gaby wissen, irgendwie. Die pinke Mädchenunterhose Gabys war am Bächlein geblieben, wo Toni, Gustl und ich sie gefunden hatten. Vielleicht, wenn ich das blutfleckige Unterhöschen Gabys vorgezeigt und das ein bißchen kommentiert hätte, daß was mit Gaby besprochen worden wäre.

Detektei Umschau: Die Stimmung zwischen Ihrer Schwester Gaby und Ihnen war am Boden ...?

Frau Ramona Gleibt: Die Stimmung zwischen allen am Strauchinger-Hof wurde die Zeit immer miserabler. Die zwischen Vati und Mutti, die kriegte die folgenden Tage aber richtig Bodenlage ...

Detektei Umschau: Wie das?

Frau Ramona Gleibt: Schuld hatte das Geiersdorfer Sommerfest. Was auf dem Sommerfest passiert ist, hat dazu geführt, daß Mutti bei Vati im Erdgeschoß bei den Strauchingers aus- und zu uns im Obergeschoß hoch in das freie Gangzimmer eingezogen ist.

 

 

 

 

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