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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 510

18. August 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Detektei Umschau: Und dann, Frau Gleibt - die Geschichten, die Gaby anbetrafen, sind weitergegangen ...?

Frau Ramona Gleibt: Bitte, können wir jetzt abbrechen. Ich habe keine Lust mehr.

Detektei Umschau: Natürlich, können wir sofort abbrechen. Kein Problem.

Frau Ramona Gleibt. Ich rufe Sie an. Morgen, übermorgen, ja?

 

 

Fortsetzung des Gesprächs von Frau Ramona Gleibt mit Mitarbeitern der Detektei Umschau (Frau Agathe Setzer und Frau Regina Datz; die Diktiergerätaufzeichnung ins Reine getippt hat Frau Agathe Setzer):

 

Detektei Umschau: Heute ist der 27.11., Uhrzeit: 19:37 Uhr. Wir befinden in der Wohnung von Frau Ramona Gleibt im Wohnzimmer. Nachdem Frau Ramona Gleibt heute vormittag um halb zehn Uhr in den Büroräumen der Detektei Umschau angerufen und mitgeteilt hat, daß sie, Frau Ramona Gleibt, wieder für eine Unterhaltung mit Mitarbeitern der Detektei Umschau bereit ist. Bitte, Frau Gleibt, erzählen Sie uns, wie ist die Geschichte mit Gaby, ihrer verstorbenen Schwester, weitergegangen.

Frau Ramona Gleibt: Ich hatte das mit der Leiter entdeckt. Aber, was sollte ich damit anfangen? Mann, dann war das, daß Gaby zu mir und Sonja ins Zimmer hereinkam, mir den Orangensaft auf meinen Laptop ausschüttete. Mann, war ich zornig, weil Gaby mir den Orangesaft über meinen Laptop schüttete. Am Nachmittag war ich mit Gustl und Toni hinterm Kuhstall, habe ich in meiner Wut Gustl und Toni die Orangensaft-Geschichte erzählt. Gustl hat daraufhin zu mir gemeint, daß er Gaby am Bach gesehen hätte, Gaby, eine Sonnenbrille auf und in dem langen Rock, den Gustls Mutti Gaby geschenkt hatte. Bei Gaby hätte es ausgesehen, als würde sie jemandem winken. Dann war Gaby aus Gustls Blickfeld verschwunden. Ich war so wütend, ich wollte das, daß noch jemand anders sieht, mit wem Gaby zusammen war. Bisher war ich ja die einzige, die von den Dingen, die sich bei Gaby abspielten, etwas mitkriegte. Das wollte ich ändern. Habe Gustl und Toni gefragt, ob sie mitkommen wollten, mit mir nachschauen, wo Gaby steckt. Was Gaby so treibt. Gustl und Toni, Toni, der gerne gehabt hätte, daß ich ihn und Gustl küsse, sind mit mir mitgekommen. War so gegen drei Uhr rum.

Detektei Umschau: Haben Sie Gaby aufgestöbert, Frau Gleibt?

Frau Ramona Gleibt: Nein. Gaby haben wir nirgends entdeckt. Aber eine Mädchenunterhose. In Pink. Pink, Gabys Lieblingsfarbe. Ich sage zu Toni und Gustl, das sei Gabys pinkes Unterhöschen. Mit zwei dicken Bluttropfen drauf. Toni hat gelacht, Gustl hat doof geschaut. Toni hat konstatiert, daß das frisches Blut wäre. Hier hätte wohl eine vor kurzem ihre Jungfräulichkeit verloren. Herumgegangen sind Toni, Gustl und ich in der Umgebung. War aber weit und breit niemand zu blicken. Gehört haben Gustl, Toni und ich auch nichts.

 

 

 

 

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