"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 532
26. August 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Detektei Umschau: Bei Ihrer Schwester Gaby - dasselbe Krankheitsbild, mit dem sie bereits ein paar Tage zuvor ins Krankenhaus gebracht worden war?
Frau Ramona Gleibt: Ja. Gaby war anämisch. Hatte zu wenige weiße Blutkörperchen im Körper. Wie jemand, der stark ausgeblutet war. Ein Blutverlust, den die Krankenhausärzte, die diesesmal Gaby untersuchten, mit Gabys Regelblutungen in Verbindung brachten. Mit sonst nichts Mysteriösem. Am darauffolgenden Vormittag war Gaby auf ihrem Zimmer bei den Strauchingers zurück. Aber Vati Didi, Mutti Soni, ich und Sonja, wir hatten die Reisekoffer fertig. Am frühen Nachmittag sind wir, die Familie Gleibt, vom Bauernhof der Familie Strauchinger abgereist. Schuld daran war Gaby. Weil Mutti und Vati sich das mit den Zusammenbrüchen Gabys nicht erklären konnten. Unzufrieden waren Vati und Mutti mit den Mitteilungen, die ihnen die Ärzte im Krankenhaus gemacht hatten wirklich. Die Ärzte, die sagten, daß Gaby eigentlich nicht viel fehle. Gaby wäre eben eine, die hätte außerordentliche starke Regelblutungen. Deshalb sollten Vati und Mutti verstärkt ein Auge auf Gaby haben. Damit Vati und Mutti mal mitkriegten, wenn Tochter Gaby den nächsten Zusammenbruch hätte. Außerdem sollte Gaby ihr verordnete Präparate zur Blutbildung auch einnehmen. Für Vati und Mutti hieß das, Ende mit dem Urlaub am Bauernhof. Vielleicht nächstes Jahr wieder bei den Strauchingers. Schließlich hatten die Strauchingers an nichts die Schuld. Daheim würden Fachärzte eingehende Untersuchungen bei Gaby durchführen; über die Laborergebnisse würden die Strauchingers auf dem laufenden gehalten. Dann war Abfahrt im Taxi. Es ging zum Bahnhof. Während der Zugreise war Gaby sehr still. Wie wir alle eigentlich auch. Das war ein Ferienaufenthalt bei den Strauchingers mit jeder Menge unglaublicher Erlebnisse. Für Vati, Mutti. Aber auch für mich. Sonja war auch nicht fröhlich, weil Sonja sich von Tolle, dem Hündchen Gustls, trennen hat müssen. Sonja hätte Tolle gerne mitgenommen. Gustl hatte schon die Schulter gezuckt, war einverstanden. Aber Vati und Mutti erlaubten es Sonja nicht. Vati, Mutti setzten Sonja auseinander, daß in unserer Wohnung keine Haustiere gestattet waren; wollte Sonja ein Tier wie einen Hund, eine Katze, müßten Vati und Mutti erst umziehen, sich eine neue Wohnung suchen.
Fortsetzung des Gesprächs von Frau Ramona Gleibt mit Mitarbeitern der Detektei Umschau (Frau Agathe Setzer und Frau Regina Datz; die Diktiergerätaufzeichnung ins Reine getippt hat Frau Agathe Setzer):
Detektei Umschau: Heute haben wir den 30.11., früher Abend, 18: 21 Uhr. Wie gestern vereinbart, befinden wir, wir von der Detektei Umschau, uns in Frau Ramona Gleibts Wohnung im Wohnzimmer. Frau Ramona Gleibt sitzt uns gegenüber. Beginnen wir ... Also, Frau Gleibt, gestern erzählten Sie uns das von Gustl. Wie Sie das so einfach hinnehmen konnten, was Gustl mit Ihnen gemacht hat, das verstehen wir nicht. Ihre Eltern oder Sie, Frau Gleibt, hätten Gustl bei der Polizei anzeigen müssen, finden wir.
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