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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 531

26. August 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Detektei Umschau: Wie Sie meinen, Frau Gleibt. Was war dann bei den Strauchingers am Hof los, daß bei den Strauchingers früh am Morgen keine Stallarbeiten waren? Wenn im Haus von Gustls Eltern niemand außer Opi Strauchinger anzutreffen war - wo waren Sie alle hin?

Frau Ramona Gleibt: Dreiviertel sieben Uhr, als ich aus dem Bad heraus zurück in Sonjas und meinem Zimmer war. Bin in einer blauen Jogginghose, weißem Shirt und Sandalen in die Küche runter. In der Küche ist Gustl bei Opi Strauchinger gesessen, Opi Strauchinger, der mich breit grinsend begrüßte. Wäre ein Fehler gewesen, hätte ich mich zu knapp zu Opi Strauchinger dazugehockt. Opi Strauchinger hätte sofort angefangen, an mir herumzutätscheln. Opi Strauchinger wiederholte das für mich, was er Gustl zuvor gesagt hatte. Opi Strauchinger sagte mir, daß Gaby im Rettungswagen abtransportiert worden war.

Detektei Umschau: Was - Ihre Schwester Gaby mußte wieder mit dem Rettungswagen geholt werden?

Frau Ramona Gleibt: Gustls Mutter, Frau Strauchinger, hatte Gaby draußen vor der Haustür mit dem Oberkörper auf der Fußmatte liegend vorgefunden. Gaby regte sich kein bißchen mehr, daß Frau Strauchinger sogar meinte, Gaby wäre tot. Sofort ist Frau Strauchinger zu meiner Mutti und meinem Vati gelaufen, Mutt und Vati, die schon wach waren, sich für die Stallarbeit fertig machten. Den Notarzt hat mein Vati Didi für Gaby gerufen. Der Notarzt und ein Rettungswagen sind bald gekommen. An Gaby hat der Notarzt lange herumgemacht. Richtig reanimieren mußten die Leute Gaby. Nach langen Minuten war Gaby so weit wieder stabil, daß Gaby transportiert werden konnte. Mit Gaby ist der Rettungswagen Richtung Krankenhaus abgefahren. Diesesmal sind die Strauchingers zusammen mit Vati Didi, Mutti Soni und Sonja dem Rettungwagen sofort ins Krankenhaus hinterhergefahren. So in Sorge waren alle wegen des schlechten Zustands Gabys.

Detektei Umschau: Daß Gustl, der ältere Sohn der Strauchingers, und Sie, Frau Gleibt, nicht bei der Fahrt ins Krankenhaus mit dabei waren, das hat niemandem größeren Kummer bereitet?

Frau Ramona Gleibt: Nein. Wegen mir und Gustl hat niemand groß herumgesucht. Damit hat sich kein Mensch lange aufgehalten. So schlecht, wie es Gaby ging, waren Gustl und ich wirklich nicht weit oben auf der Sorgenliste. Immerhin war ich schon siebzehneinhalb. Kein ganz so kleines Mädchen mehr. Gustl, der fuhr in der Frühe hin und wieder an den kleinen Hangsee oberhalb von Geiersdorf zum Angeln. Das könnte Gustl an dem frühen Morgen auch gemacht haben. Also ... Wichtig war Gaby, Gaby miserabler Gesundheitszustand. Ansonsten - Gustl und ich, wir waren dann ja auch wieder da, als Vati, Mutti, die Strauchingers mit Gustls kleinem Bruder im Laufe des Vormittags wieder zurückkamen. Im Krankenhaus hatte sich Gabys Befinden schnell wieder gebessert. Links und rechts eine Infusion bei Gaby, Gabys Augenlider flatterten, Gaby war wach. Gaby fragte Mutti, warum Mutti mit der Flennerei nicht aufhören wollte.

 

 

 

 

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