"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 558
5. September 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Frau Sonja Gleibt: Was ich eben zu Ihnen gesagt habe, Frau Datz, hört sich für mich plausibel an. So! Ich habe erklärt, daß meine Tochter Gabrielle an einer chronischen Leukämie verstorben ist. Das muß Ihnen jetzt reichen.
Detektei Umschau: Frau Gleibt, wir glauben ...
Frau Sonja Gleibt: Sehen Sie, Sie geben keine Ruhe. Sie wollen immer mehr, mehr und mehr, Frau Datz. Weil ich immer noch so freundlich bin und mit Ihnen unterhalte, denken Sie ... Daß ich Ihnen sage, meine Tochter Gabrielle ist im Klinikum an ihrer chonischen Leukämie verstorben, das ist Ihnen einfach nicht genug. Ich sage Ihnen, Frau Datz, mit wem meine Tochter Gabrielle sich im Laufe ihres letzten Lebensjahres getroffen hat und mit wem nicht - das geht Sie und den anderen von Detektei Umschau einen feuchten Dreck an. Im Grunde genommen hat Sie nicht, das mit der Familie Gleibt zu tun hat, irgendwie zu bekümmern. Wer sind Sie denn und Ihre Detektei? Wer ist das denn, die Detektei Umschau? Der Zweck der Nachforschungen der Detektei Umschau, für mich nur schwer nachvollziehbar. Warum Sie sich von meiner Tochter Ramona Dinge erzählen haben lassen, Frau Datz - was Sie am Ende daraus machen wollen, keine Ahnung. Was bezwecken Sie mit dem Ganzen? Schwer für mich zu überblicken. Vielleicht wollen Sie auch nur eins: Leute in den Dreck ziehen. Zum Beispiel das Andenken an meine Tochter Gabrielle besudeln. Meine Tochter Gabrielle ist jetzt Jahre tot. Und Sie ... Ich sage Ihnen, meine ältere Tochter Ramona will Ihnen, den Leuten von der Detektei Umschau, nicht wieder begegnen. Ramona hat Ihnen nichts mehr mitzuteilen. Nichts weiter über Gabrielle, nichts weiter über sich selber. Wir, die Familie Gleibt, wir verlangen, daß Sie davon Abstand nehmen, noch einmal zu versuchen, mit jemandem der Familie Gleibt in Kontakt zu treten. Sollten Sie trotzdem weitere Versuche unternehmen, Ramona oder sonstwen der Familie Gleibt zu belästigen, werden rechtliche Schritte gegen die Detektei Umschau eingeleitet. Habe ich mich klar genug ausgedrückt?
Detektei Umschau: Wir sind eine Detektei. Wir haben einen guten Ruf. Wir haben Ihre Tochter Ramona nicht belästigt. Aus freien Stücken ist Ihre Tochter Ramona mit uns in Kontakt getreten. Ihre Tochter Ramona hat uns zu sich eingeladen, Ihre Tochter Ramona hat uns gestattet ...
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