"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 565
8. September 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
2 Fotokopien (Frau Helga Untersetz' Zahlungsbelege; einmal, daß Herr Josef Greitel seine Mietrückstände bar bezahlt hat, dann, daß Herr Josef Greitel die Monatsmiete für fünf Monate im voraus zahlte.)
Verschiedene Zeitungsausschnitte, in denen die Artikelverfasser den Tod Herrn Josef Greitels im Geiersdorfer Wald behandeln
1 Bericht des lokalen Fernsenders, der die Geiersdorfer Landschaft vorstellt (besonders schauervoll die Lichtung im Wald, auf der die drei Holzpfähle wiedererrichtet wurden, auf denen Herr Josef Greitel stak)"
*
Schreiben der Detektei Umschau an Herrn Doktor Gregorius Weil-Esch, Datum: 22.01.xxxx
"Sehr geehrter Herr Doktor Weil-Esch,
würden Sie uns das von Ihnen mit uns vereinbarte Geld in vollem Umfange überweisen, würden wir mehr und besser für Sie arbeiten.
Bitte, verstehen Sie mich nicht falsch, Sie haben der Detektei Umschau am 16.01. einen Betrag auf das Konto unserer Bank überwiesen. Aber damit ist nur der Monat November des letzten Jahres knapp abgedeckt. Die reinen Personalaufwendungen.
Die anderen Ausgaben, die wir bei unserer Arbeit für Sie hatten, für die müssen Sie jedoch auch aufkommen. Wie es in dem Vertrag von Ihnen mit uns festgehalten steht, Herr Doktor Weil-Esch.
Andernfalls sehen wir von der Detektei Umschau uns nicht in der Lage, noch viele weitere Dinge in Ihren Angelegenheiten zu unternehmen.
Ich habe meine Mitarbeiter, -innen vorerst von dem Fall abgezogen.
Weil - warum sollten wir von der Detektei Umschau uns in die Nesseln setzen, wenn wir dafür nicht in einem zufriedenstellenden Maße entlohnt werden?
Wie es aussieht, besteht die Möglichkeit, daß unser Auftraggeber das Interesse an dem Fall verloren hat. Oder zahlungsunfähig ist.
Bitte, Herr Doktor Weil-Esch, überlegen Sie sich einmal die Situation: Thomas und Agathe beobachten Frau Sonja Gleibt, Frau Ramona Gleibts Mutter, wie Frau Sonja Gleibt am 17.12. aus dem Hotel Weintraube herauskommt.
Hinter Frau Sonja Gleibt gehen Thomas und Agathe her, um sich am Gehsteig der nächsten Straße zwei Streifenpolizisten gegenüberzusehen. Thomas und Agathe müssen sich legitimieren und auf die lokale Polizeiwache mitkommen.
Von der Polizeistation aus werde ich, als der Chef der Detektei Umschau, angerufen. Fragen werden mit mir abgeklärt. Auseinandergesetzt wird mir, daß Frau Sonja Gleibt nicht möchte, daß wir sie stalken. Und genau das würden wir tun, sie stalken.
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