"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 569
9. September 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Unbedingt.
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Frau Ramona Gleibt hat am 17.01. das Sanatorium Sonnenglück verlassen. An der Seite ihrer Mutter Sonja.
Im Taxi sind Mutter Sonja und Tochter Ramona zum Bahnhof des Städtchens gefahren. In den Zug sind Mutter und Tochter eine halbe Stunde später eingestiegen.
Nach einer Stunde Zug- mit anschließender Taxifahrt sind Mutter und Tochter in der gemieteten Villa angekommen, die Mutter Sonja Gleibt zusammen mit ihrem Verlobten Eberhardt, einem Immobilienmakler, bewohnt.
Wie wir von der Detektei Umschau auf Nachfrage bei dem Bankinstitut, das Frau Ramona Gleibts Arbeitgeber ist, in Erfahrung bringen konnten, wird Frau Ramona Gleibt ihre Arbeit am 04.02. wieder aufnehmen.
Nun gut, Herr Doktor Weil-Esch, das wären Mutter Sonja und Tochter Ramona Gleibt ...
Am 20.01. hatten wir von der Detektei Umschau nachmittags plötzlich in unseren Büroräumen Besuch.
Herr Johann Gleibt, der Vater von Ramona, der bei uns erschien. Herr Johann Gleibt ist in die Büroräume der Detektei Umschau gekommen, sich mit uns zu unterhalten.
Herr Augustin hat das Gespräch mit Herrn Johann Gleibt geführt.
Für die Transkription ist Frau Agathe Setzer verantwortlich (die Kopie hier in meinem Schreiben an Sie eingefügt, hat Frau Agathe Setzer.)
Detektei Umschau: Wer hat Ihnen die Adresse der Detektei Umschau gegeben, Herr Gleibt?
Herr Johann Gleibt: Meine Tochter Sonja hat mir Ihre genaue Anschrift telefonisch mitgeteilt. Sonja hat sie von meiner ehemaligen Frau Soni. Hätte ich nicht noch Sonja, wüßte ich von nichts.
Detektei Umschau: Wissen Sie, Herr Gleibt, uns von der Detektei Umschau ist es eigentlich nicht erlaubt, uns Mitgliedern der Familie Gleibt zu nähern. Damit sind auch Sie gemeint. Warum kommen Sie also zu uns?
Herr Johann Gleibt: Ich hatte einfach Lust, Sie aufzusuchen. Um mit Ihnen zu sprechen. Für mich gilt nichts, was Soni meint ... Soni, dieses Miststück, hat mich mehr als genug Geld gekostet. Soni war die, die sich scheiden lassen wollte, nicht ich. Soni hat das Programm durchgezogen. Mit fremden Leuten zu reden, von denen Soni nichts hält, ist das Wenigste, was ich Soni gerne antun würde. Und Ramona ist auch nicht viel besser als meine frühere Frau.
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