"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 595
18. September 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Mit Sicherheit hätte man Herrn Josef Greitel auch auf andere Art umbringen können.
Denn dieses Sterben Herrn Josef Greitels hat Wirkung hinterlassen. In der breiten Öffentlichkeit. Weit über die Region hinaus.
Aber zu einhundert Prozent schauten sich auch welche in der Tabert-Familie an. Vielleicht sogar Herr Hans-Georg Tabert. Eventuell war das am dritten Dezember des letzten Jahres ein Fingerzeig in Richtung Hans-Georg Tabert, Hans Georg Tabert, der in seiner Gefängniszelle sitzt, die Geschehnisse daheim verfolgt..
Unter anderem liest Herr Hans-Georg Tabert auch Zeitung. Ein Abonnement mehrerer regionalen Tageszeitungen hat Herr Hans-Georg Tabert. Die läßt sich Herr Hans-Georg Tabert per Post anliefern. An Herrn Hans-Georg Taberts derzeitige Wohnadresse: die Justizvollzugsanstalt Eigner.
Das heißt, Herr Hans-Georg Tabert ist über alles auf den Regionalseiten bestens auf dem laufenden.Und die Meldung von der Pfählung Herrn Josef Greitels hat weit über die Regionalität hinaus Aufmerksamkeit erregt.
Bleibt hier in diesem Schreiben noch eine Frage, Herr Doktor Weil-Esch: Warum gesteht Herr Berthold Tähl? Warum hört Herr Berthold Tähl nicht auf den Rat seines Verteidigers - und schweigt sich aus?
Statt dessen diesen Ratschlag zu befolgen, plappert Herr Berthold Tähl los. Herr Berthold Tähl gibt alles zu. Herr Berthold Tähl unterschreibt ein Geständnis.
Wissen Sie, was wir meinen, Herr Doktor Weil-Esch: Darüber, wie Herr Josef Greitel gestorben ist, darüber ist Herr Berthold Tähl nicht unzufrieden. An so eine Todesart für Herrn Josef Greitel hatte Herr Berthold Tähl zwar nicht selber gedacht. Aber jetzt, jetzt hätte Herr Berthold Tähl Herrn Josef Greitel durchaus selber gerne so umgebracht.
Hiermit verbleibe ich,
mit freundlichen Grüßen
___________________
Anlage
1 Stick, gespeichert die Unterhaltung, die Herr Augustin mit Herrn Johann Gleibt führte
1 Stick mit aufgezeichneten Sendungen des lokalen Fernsehsenders zum Todesfall Herrn Josef Greitel, Zeitungsdokumenten und den beiden Unterredungen, die wir von der Detektei Umschau mit Frau Gisela Tähl hatten"
*
Schreiben der Detektei Umschau an Herrn Doktor Gregorius Weil-Esch, Datum: 20.02.xxxx
"Sehr geehrter Herr Doktor Weil-Esch,
eineinhalb Jahr nach dem Ableben ihres gemeinsamen Kindes Gabrielle haben Herr Johann Dieter Gleibt und seine Frau Ramona Sonja sich scheiden lassen.
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