"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 594
18. September 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Mittelsmänner Herrn Hans-Georg Taberts, hat uns Tante Gisela gesagt, Herr Doktor Weil-Esch, haben die letzten beiden Jahre zwei-, dreimal Angebote für den Kauf seines Bauernhofs bei Herrn Berthold Tähl abgegeben. Jedesmal, daß Herr Berthold Tähl es abgelehnt hatte, Haus und Hof, seine Besitztümer an Grundstücken zu veräußern.
Das letztemal, daß Herr Berthold Tähl sich nicht mit dem Verkauf einverstanden zeigte, sprachen die zu ihm hingeschickten Aufkäufer von einem guten Preis, den Herr Hans-Georg Tabert ihm, Herrn Berthold Tähl, gemacht hätte; einen besseren könnte es für Berthold Tähl nicht geben. Herr Berthold Tähl würde das irgendwann noch merken; er würde schon noch sehen, was er davon hätte, nicht verkauft zu haben.
Denken wir, wir von der Detektei Umschau, darüber nach, Herr Doktor Weil-Esch, könnte es in der Gegenwart, nach der Festnahme Herrn Berthold Tähls, sein, daß die Abgesandten Herrn Hans-Georg Taberts be Herrn Berthold Tähl einen Freifahrschein haben. Betrachtet man sich die Nöte Herrn Berthold Tähls. Einiges an Geld, das Herr Berthold Tähl, der im Gefängnis eingesperrt nicht auf seinem Bauernhof wirtschaften kann, nötig hatte. Schließlich: Auch einer in einer Gefängniszelle braucht einer Geld. Besser, wenn er Geld hat.
Betrachten wir noch diese Seite: In der Gegenwart gibt es diesen lausigen, geldgeilen Roulette- und Kartenspieler Josef Greitel nicht mehr. Ist schließlich abgekratzt, der Mann.
Herr Josef Greitel, der wegen seiner engen Beziehung zu Klärchen Tabert und als Mitglied der ersten, originalen Einbrecherbande Taberts immensen Einblick in vergangene Zeiten und in das geschäftliche Gebahren Herrn Hans-Georg Taberts hatte. Solcherart, daß Herr Josef Greitel, weil er Klärchen Tabert goldene Scheckkarte nicht mehr zur Hand hatte, seine Erinnerung an das Tun und Lassen Herrn Hans-Georg Taberts immer dicker versilbern wollte. Das Thema Greitels: Erpressung. Bündel um Bündel Geldscheine, das sich Herr Josef Greitel gerne bei Herrn Hans-Georg Tabert abgeholt hätte. Um es beim Pokerspiel oder am Roulettetisch zu verspielen.
Von einem solchen mit Gummiband umwickelten Geldbündel wissen wir von der Detektei Umschau; Sie ebenfalls, Herr Doktor Weil-Esch.
Der Bedrohung Josef Greitel wurde ein abruptes Ende gesetzt. Wenn auch auf eine Art und Weise, die an ein Fanal erinnert.
An ein Fanal.
Die Art des Todes von Herrn Josef Greitel erweckte jede Menge Aufmerksamkeit. Herr Josef Greitel, an Holzpfähle aufgespießt. Etwas, wie im tiefsten Mittelalter, brutal.
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