"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 625
29. September 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Letzten Donnerstag waren Thomas und Regina auch im Gasthof Nams zum Mittagessen. Hauptsächlich Fleisch wird im Gasthof Nams aufgetischt. Rinds-, Schweine-, Kalbsfleisch, Wild. In allen Variationen, das ganze Tier, bis auf die Hufe. Sogar Rinderhirn haben Thomas und Regina auf der Speisekarte entdeckt, mit Möhrchen, Erbsen und Bohnen.
Wie erwartet, daß Herr Sibach, der Leiter der Bankfiliale, in der Frau Ramona Gleibt arbeitet, im Gasthof Nams zur Eingangstüre hereinkam. Zufällig war Herr Sibach einmal alleine.
An den für ihn reservierten Rundtisch setzte Herr Sibach sich, überschaute die Speisekarte. Die Bedienung kam zu Herrn Sibach, und Herr Sibach bestellte bei der Frau.
Thomas und Regina fanden das eine gute Gelegenheit, daß Herr Sibach so verlassen an seinem Tisch herumhockte, begaben sich zu Herrn Sibach.
Ob er und seine Begleiterin Regina sich kurz zu ihm an den Tisch setzen dürften, fragte Thomas. Herr Sibach beschaute sich ein paar Momente lang ausgiebig das tiefe Dekolleté bei Regina, zuckte die Schulter, verwies mit einer ausschweifenden Geste auf die leeren Stühle.
Bei Herrn Sibach, dem Filialleiter, am Mittagstisch sitzend, unterrichtete Thomas darüber, daß er und Regina Detektive seien. Für die Detektei Umschau, daß er, Thomas, und Regina arbeiten würden.
Detektive könnte man immer brauchen, meinte Herr Sibach, zuckte die Schulter. Detektive könnte man bestimmt bestens gebrauchen, bei Gelegenheit ein paar der Belegschaft überwachen zu lassen. Detektive wären bestimmt nützlich, wenn man eine Tochter hatte, die nichts wie Firlefanz und Dummheit im Kopf hätte. Detektive könnten gut mal nach dem Mädchen sehen, was das für Umgang hatte. Mit was für Freundinnen, Kerlen es sich so rumtrieb, wenn es aus der Schule kam, zum Ausgehen das Elternhaus verließ.
Von Thomas wollte Herr Sibach wissen, was es denn kosten könnte, die Detektei Umschau für sich tätig werden zu lassen. Die Karte mit der Adresse der Detektei Umschau reichte Thomas an Herrn Sibach weiter, Thomas, der Herrn Sibach ein bißchen was von den Geschäftsbedingungen der Detektei Umschau auseinandersetzte. Dann erkundigte sich Thomas, ob er Herrn Sibach auch ein paar Fragen zu einer seiner Mitarbeiterinnen in der Bankfiliale stellen dürfte.
Herr Sibach gab zur Antwort, das käme ganz auf die Frage.
Thomas eröffnete Herrn Sibach, daß es Frau Ramona Gleibt wäre, über die er, Thomas, und seine Begleiterin Regina als Mitarbeiter der Detektei Umschau gerne gesprochen hätten.
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