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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 626

29. September 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Mittlerweile war Herr Sibach beim Essen, Schweinebraten, trank dazu Dunkelbier.

Die Laune Herrn Sibachs war ausgezeichnet, so daß Thomas Herrn Sibach weiterredete, davon sprach, daß die Detektei Umschau sich seit einer gewissen Zeit mit besonderen Geiersdorfer Vorfällen beschäftige. Die schaue man sich von der Dektei Umschau noch mal genauer an. Dabei wäre man auf die Familie Gleibt gestoßen. Auf unbestimmte Weise wäre die Familie Gleibt in die Umgebung undurchsichtiger Vorgänge geraten, ohne daß die Familie Gleibt daran schuld hätte. Eigentlich spreche man von der Familie Gleibt nur deswegen, weil die Familie Gleibt das Pech hätte, jahrelang in Geiersdorf Urlaub am Bauernhof gemacht zu haben. Und das nächstemal ein Vorkommnis bei der Familie Gleibt: Frau Ramona Gleibt, die älteste Tochter der Familie Gleibt, war überraschend wochenlang spurlos verschwunden, unauffindbar. Bis Frau Ramona Gleibt wie aus dem Nichts wieder auftauchte. Erst seit ein paar Tagen arbeite Frau Ramona Gleibt aufs neue an ihrem Arbeitsplatz, beinahe, als wäre überhaupt nichts vorgefallen.

Herr Sibach erklärte Thomas und Regina, den Mitarbeitern der Detektei Umschau, daß Frau Ramona Gleibt sich so eine lange Absenz von ihrer Arbeit nicht noch zwei-, dreimal erlauben würde dürfen. Daß sich wegen ihres Fernbleibens vom Arbeitsplatz nichts direkt bei Frau Ramona Gleibt ereignete, hätte damit zu tun, daß man über die seelische Instabilität von Frau Ramona Gleibt Bescheid wisse, wisse, daß Frau Ramona Gleibt sich in einer schwierigen Phase ihrer Therapie befände. Bei Frau Ramona Gleibt könnte überdies durchaus etwas vorkommen, worüber man hinwegsehen würde. Frau Ramona Gleibt wäre eine außerordentlich verdiente Mitarbeiterin der Bank. Mit ihren Kenntnissen bei Aktien und Derivaten, dem schnellen Computerhandel hätte Frau Ramona Gleibt der Bankfiliale geholfen, ein Problem zu meistern, das Auswirkungen auf das ganze Bankhaus haben hätte können. Deshalb wäre man Frau Ramona Gleibt zu einigem Dank verpflichtet. Eine solche Angestellte wie Frau Ramona Gleibt könnte man nicht wie jede andere behandeln. Man habe deshalb vielmehr mit Frau Ramona Gleibt die Woche durch gesprochen, daß sie Urlaub nehmen könnte, wann immer sie wolle. Das einzige, um man sie, Frau Gleibt, bitte, wäre, daß sie ihre Abwesenheit vorher ankündigte. Damit man sich darauf einstellen könnte, Bescheid wüßte. Um den Rest müßte Frau Gleibt sich dann keine Sorgen machen.

 

Wir von der Detektei Umschau haben das ein interessantes Gespräch gefunden, Herr Doktor Weil-Esch.

Mehr konnten wir von Herrn Sibach, dem Filialleiter der Bank, für die Frau Ramona Gleibt tätig ist, wirklich nicht an Information verlangen.

 

 

Apropos, Herr Doktor Weil-Esch, die Wochentermine bei 'Ein Leben e.V.' hat Frau Ramona Gleibt seit ihrer Rückkehr jedesmal wahrgenommen.

 

 

 

 

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