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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 628

30. September 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Wirklich nötig hätte es Mona gehabt; wirklich nötig. Die ganze Nacht, daß Mona es brauchte. Überhaupt nicht genug hätte Mona bekommen können. Alles hätte der kleine Hänsel geben müssen; bis zum letzten Tropfen. Geschrien hätte Mona; Schreie der Lust. Zum Glück wären im Haus die Wände früher ordentlich gedämmt worden.

Noch mal hat Thomas Herrn Josef Hänsel daran erinnert, daß Frau Ramona Gleibt bei ihrem letzten Besuch nicht viel von ihm angefaßt werden wollte. Erwiderte Herr Josef Hänsel, daß davon gestern keine Rede hätte sein können; vielmehr wollte Mona, daß bei ihr überall hingefaßt, kein Ort ausgespart würde. Nichts, das für Mona das allerkleinste Problem war.

Mona, die hätte sich noch mehrfach entschuldigt, entschuldigt, daß sie ihrem Hansi mit der Weinpulle eins drübergezogen habe. Jetzt wären alle alten Geschichten ausgeräumt. Mona wäre bei ihrem Hansi heiß, heißer, am heißesten; der kleine Hänsel hätte schlimm zu tun gehabt. Der kleine Hänsel würde, wenn Mona, die in der Arbeit war, dann sofort zu ihrem Hansi in die Räume zurückkehren wollte, böse, böse zu tun kriegen.

 

Kopfschüttelnd ist Thomas wieder bei Herrn Josef Hänsel zur Wohnung raus, Herr Doktor Weil-Esch. Thomas mit so einem seltsamen Gefühl, als ob hier Dinge nicht zusammenpassen.

Regina meinte das gleiche wie Thomas, als Thomas Regina alles erzählte.

Jedenfalls werden wir von der Detektei Umschau ein Auge auf das Wohngebäude haben, in dem Herr Josef Hänsel zur Miete wohnt. Ob Frau Ramona Gleibt sich darin aufhält oder nicht.

Wirklich, Thomas, Regina, Agathe - keinem geht das ein, warum Frau Ramona Gleibt so unvermittelt zu Herrn Josef Hänsel zurückkehren sollte. Auf solch eine Art, praktisch ohne Vorlauf. Frau Ramona Gleibt, die von Null auf Hundert bei Herrn Josef Hänsel verschärft aufzuführte. All seine Wünsche erfüllte Frau Ramona Gleibt Josef Hänsel, gerade so, als wären es die ihren.

 

Fast kommt es Thomas, Regina und Agahte so vor, als wäre Frau Ramona Gleibt zu Herrn Josef Hänsel geschickt worden. Sie wissen von wem, Herr Doktor Weil-Esch.

Erinnern wir uns, redete Frau Ramona Gleibt vor einem Monat bald in Herrn Josef Hänsels Wohnung davon, daß fremder Same nicht mal an sie herankommen dürfte. Und jetzt führt Frau Ramona Gleibt sich bei Herrn Josef Hänsel auf, als könnte sie überhaupt nicht davon genug bekommen, wenn Herr Josef Hänsel nicht ständig an ihr dranklebt, eingeführt ist.

 

 

 

 

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