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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 651

9. Oktober 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Sobald Frau Melanie Uschke weitere Kleinigkeiten einfallen, wird Frau Uschke sich wieder mit uns von der Detektei Umschau in Verbindung setzen. Oder uns in den Büroräumlichkeiten der Detektei Umschau besuchen kommen, hat Frau Uschke gesagt.

 

 

Hiermit verbleibe ich,

 

mit freundlichen Grüßen

 

 

 

___________________

 

 

Anlage

1 Stick (die Aufzeichnung des Gespräches, das Frau Melanie Uschke mit Herrn Augustin, Mitarbeiter der Detektei Umschau, führte)"

 

 

*

 

Schreiben der Detektei Umschau an Herrn Doktor Gregorius Weil-Esch, Datum: 14.04.xxxx

 

 

"Sehr geehrter Herr Doktor Weil-Esch,

 

das sind Todesfälle.

Drei Todesfälle.

 

 

Frau Melanie Uschke hatte uns von der Detektei Umschau nach ihrer Rückkehr zu sich nach Hause sofort die genauen Namen, Wohnanschriften der beiden Studentinnen übermittelt, die mit Frau Beate Ettnach in einer Wohngemeinschaft zusammenwohnten. Auch von Frau Beate Ettnach wissen wir jetzt, woher sie stammte.

 

Frau Beate Ettnachs Eltern waren uns gegenüber äußerst unzugänglich.

Nachdem Frau Beate Ettnachs Mutter uns von der Detektei Umschau, sollten wir sie und ihre Familie weiterbelästigen, mit dem Anwalt drohte, haben wir das Verlangen aufgegeben, uns mit einem Elternteil Frau Beate Ettnachs zu einer Unterhaltung zu treffen.

Was sollen wir machen? Wir sind als Detektei auf eine gewisse Kooperationsbereitschaft der Leute angewiesen. Wenn sie uns die Türe nicht aufmachen wollen, bleibt sie zu.

 

Ansonsten haben wir erfahren, daß Frau Beate Ettnach der gleichgeschlechtlichen Liebe den Vorzug gab. Das heißt, Frau Auguste Dober und Frau Beate Ettnach waren während jenen Tagen, von denen wir sprechen, mehr oder weniger ein Paar.

Das wissen wir von Frau Auguste Dobers Vater.

Außerdem wissen wir von Frau Auguste Dobers Vater, daß es in der Frauen- und Studentinnen-Weg Frau Beate Ettnachs damals oft alles andere als harmonisch zuging. Weil: Frau Auguste Dober genoß zwar die Liebe Frau Beate Ettnachs. Das bedeutete aber nicht, daß Frau Auguste Dober Frau Beate Ettnach immer treu war.

 

 

 

 

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