"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 664
13. Oktober 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Während der in Jägergewand durchaus weiter sein Schießgewehr in die Richtung des Autos gehalten hat, daß Regina und Thomas, die nahe auf dem Ansitz hockten, neugierig gewesen wären, wie weit der Knilch in seinen Handlungen noch hätte gehen wollen, wenn der zweite nicht zu ihm dazugetreten wäre, seine Hand schwer auf den Lauf gelegt hätte.
Im übrigen, was die Sache Provider im Zusammenhang mit Herrn Hans-Georg Tabert angeht, Herr Doktor Weil-Esch ...
Darüber habe ich Sie immer wieder unterrichtet, daß sich bei dem Thema nichts mehr Größeres getan hat, seit Herrn Augustins erstem Versuch, in die Tabert'sche Superrechneranlage einzudringen.
Am Schluß ist es immer dasselbe Ergebnis. Es gibt einfach nur immer das gleiche zu berichten.
Wenn Sie uns das nicht glauben mögen, Herr Doktor Weil-Esch, können Sie das gleiche, was Herr Augustin mehrmals machte, durchaus auch noch durch Dritte anstellen lassen.
Vielleicht gelingt es ja jemand anderem besser als uns von der Detektei Umschau, dort unbemerkt zwischen die Bits und Bytes zu gelangen, Dateien abzugreifen. Ohne die leiseste Reaktion hervorzurufen ...
Nun möchte ich das Thema wechseln, das noch kurz schriftlich behandeln, was sich in jüngster Zeit bei Frau Ramona Gleibt abgespielt hat ...
Thomas, Regina und Agathe, die Mitarbeiter der Detektei Umschau, hatten sich schon öfters darüber gewundert, warum Frau Ramona Gleibt eigentlich im Hotel Bertha wohnte.
Für welchen Zweck Frau Ramona Gleibt denn im Hotel Bertha geparkt wäre, wenn sich bei Frau Ramona Gleibt nie etwas tut, außer daß Frau Ramona Gleibt im Hotel Bertha leise war, mit dem Gewand raschelte und Däumchen drehte?
Abwechslung brachten Frau Ramona Gleibt nur ihre Fahrten in die Bankfiliale werktags, ihre Arbeit für die Bank. Außerdem unter der Woche ihre stundenweisen Aufenthalte bei Herrn Josef Hänsel in der Wohnung; bis es pünktlich um Mitternacht für Frau Ramona Gleibt hieß: Abfahrt ins Hotel Bertha. Am Wochenende war Frau Ramona Gleibt von Freitag- bis Sonntagnachmittag bei Herrn Josef Hänsel. Zweimal die Woche - dienstags und donnerstags - hielt sich Frau Ramona Gleibt auf dem Gelände von 'Ein Leben e.V.' auf. Zwei-Stunden-Sitzungen - neunzehn Uhr dreißig bis einundzwanzig Uhr dreißig -, in denen Frau Ramona Gleibt sich verhielt, wie eine sich bei 'Ein Leben e.V.' verhalten sollte.
Das mit dem Hotel Bertha hat sich nun also erledigt.
Letzte Woche ist Frau Ramona Gleibt aus dem Hotel Bertha ausgezogen, um in den Mandlinger Hof, der übrigens billiger ist als das Hotel Bertha, umzuziehen.
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