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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 663

13. Oktober 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Letzte Woche haben zwei Jagdknilche, weil Thomas und Regina in ihrem Wagen nicht wie verlangt von ihren Parkplatz seitlich vom Kiesweg abgefahren sind, ihre Gewehre abgenommen. Der eine hat in die Luft geschossen, der andere seitlich an der Motorhaube des Mietwagens von Thomas und Regina vorbei.

Zwei laute Schüsse. 

Ob sich in der Gegend jedoch jemand viele Gedanken wegen des Schießens gemacht hat? Die Geiersdorfer Bevölkerung ist Geballere gewohnt. Auch nachts kann man schon mal einen Schuß oder mehrere Schüsse, scheinbar aus einer Jagdwaffe, hören. 

Vielleicht, daß man sich in der Geiersdorfer Gegend erst über Schießen aufregt, wenn sich die Ballerei jede Nacht länger wiederholt. Geballer, Herr Doktor Weil-Esch, gehört eigentlich zur Geiersdorfer Berglandatmosphäre dazu wie Böllerschläge zu Sylvester.

 

Daß nicht ungestört nahe bei den Taberts geparkt werden darf, das merken aber nicht nur wir von der Detektei Umschau, als überall in der Umgebung bekannte Detektive.

Auch andere Leute kommen in diesen Genuß. Bald jeder, der sich fahrzeugtechnisch zu nahe am Bauernhofgelände des Herrn Hans-Georg Tabert hinplaziert. Nur um mit dem größeren, kleineren Hundchen spazierenzugehen.

Nach ein paar Minuten kommt einer in einem geländegängigen Fahrzeug angefahren, kleidungsmäßig im Jägerstil ausstaffiert.

Der Geländewagen parkt in unmittelbarer Nähe des Menschen, der bei seinem Vierbeiner für Gassi sorgen möchte. Ausgestiegen wird. Der Spaziergänger wird konfrontiert, angesprochen. Kleinigkeiten werden auseinandergesetzt, zum Beispiel das, daß das wäre öffentlicher Weg wäre.

Eine Frau haben Thomas und Regina mal beobachtet, die wollte Jägertypen nicht zuhorchen. Kam anscheinend mit angeleintem Hund von weiter her, kannte sich in der Gegend nicht so aus. Wie es schien, gab die Dame Widerworte. Da kam es zu einer Schubserei, von einem bei ihr.

Den andern brachte das dermaßen in Rage, daß er zu seinem Fahrzeug zurückstiefelte. In aller Ruhe holte der Mann sein Gewehr heraus, entsicherte die Waffe, lud durch, legte auf den Hund an.

Ihren Hund riß die Hundebesitzerin schnell an der Leine zu sich hin, beugte sich herab, nahm ihm hoch. Mit ihrem vierbeinigen Liebling vor der Brust ist sie zu ihrem Auto hgerannt, hat mit dem Funkschlüssel aufgesperrt, das Tier hinten auf die Beifahrersitze geworfen. Um sich auf den Fahrersitz hinter das Lenkrad zu schmeißen, und im schärfsten Tempo zurückzusetzen und mit durchdrehenden Reifen abzufahren.

 

 

 

 

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