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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 670

15. Oktober 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Gestenreich, daß der wortführende Uniformmensch auf Frau Ramona Gleibt einredete, Frau Ramona Gleibt, die mit angestrengter Miene zu ihn hinaufnickte. Wahrscheinlich, daß der Mann an die Vernunft Frau Ramona Gleibts appellierte.

Anschließend führten die Beamten Frau Ramona Gleibt die zwei, drei Meter zum nächsten der hingeparkten Einsatzfahrzeuge. Der eine öffnete hinten die Seitentüre, legte Frau Ramona Gleibt die Hand auf den Kopf. Frau Ramona Gleibt mußte sich niederbeugen, einsteigen, sich auf den Fondsitz plazieren. Daraufhin umrundete der Polizist das Polizeiauto, um an der Seite Frau Ramona Gleibts Platz zu nehmen. Der andere hockte sich nun auf dem Fahrersitz hinter das Lenkrad.

Nach dem Polizeipräsidium der Stadt wurde Frau Ramona Gleibt verbracht.

 

Zurück zur Bankfiliale fuhr Regina nach ein paar Minuten vorm großen Polizeigebäude, traf sich vor der Bank mit Thomas.

Gemeinsam beratschlagten Thomas und Regina, was sie unternehmen sollten, Dinge in Erfahrung zu bringen, was Frau Ramona Gleibt anbetraf.

Erst mal betraten Thomas und Regina das Bankgebäude, begaben sich vor den Schalter, hinter dem normalerweise an einem der Schreibtische mit Monitor auch Frau Ramona Gleibt hockte. Wenn Frau Ramona Gleibt nicht direkt am Schalterplatz die Kundschaft erwartete.

Der Bankangestellte - ein Herr Weiland, das stand auf dem Namensschild am Jackettrevers zu lesen, Kollege von Frau Ramona Gleibt -, beantwortete Thomas und Regina keine einzige Frage, warum denn Polizei in die Bank gekommen wäre, Frau Ramona Gleibt festzunehmen. Nur brüsk, daß der Mann sich verhielt. Herr Weiland meinte, er müßte irgendwelchen neugierigen, dahergelaufenen Leuten wirklich nicht das bißchen was erzählen. Sollten Thomas und Regina, die Mitarbeiter der Detektei Umschau, nicht augenblicklich das Innere der Bank verlassen, würden von ihm, Weiland, nicht nur ein paar der Kollegen herbeigerufen, sondern gleichzeitig auch ein Telefonat mit der Polizei geführt. Rechtliche Schritte durch die Bank hätten Thomas und Regina und die Detektei, für die Thomas und Regina arbeiteten, ebenfalls zu gewahren.

 

Es blieb dabei, daß wir von der Detektei Umschau keine Ahnung hatten, warum Frau Ramona Gleibt um elf Uhr vormittag von Polizisten vor allen Arbeitskollegen und der gesamten zufällig anwesenden Bankkundschaft von ihrem Arbeitsplatz weggeholt und festgenommen werden mußte. 

Thomas kam dann der Einfall, schnell mal bei Herrn Josef Hänsel vorbeizufahren. Thomas und Regina wollten hören, was Herr Josef Hänsel so an Dingen daherredete, wenn er erfuhr, daß Frau Ramona Gleibt verhaftet worden war.

Also sind Thomas und Regina abgefahren, um Herrn Josef Hänsel ein paar Fragen zu stellen.

 

 

 

 

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