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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 671

16. Oktober 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Vorm Wohngebäude Herrn Josef Hänsels war, als Thomas und Regina dort gegen halb ein Uhr mittags eintrafen, nichts Auffälliges.

Die Haustüre hinein ins Mietshaus, in dem Herr Josef Hänsel seine Wohnung hatte, war nur angelehnt. Thomas und Regina spazierten zum Aufzug, fuhren in ihm in das dritte Stockwerk hinauf. Um vor der Wohnungstüre Herrn Josef Hänsels festzustellen, daß diese sperrangelweit offenstand. Drinnen am Gang sahen Thomas und Regina einen Mann in weißem Schutzanzug, weißen Mundschutz vor und weiße Gummihandschuhe an den Händen am langen Flurteppich kriechen. Eine laute Stimme erlauschten Thomas und Regina: In zehn Minuten wolle man Mittagspause machen. Der Laden würde versiegelt. Kein Wort zu keinem, der einem anspräche. Wer was wissen wollte, der sollte mit den Kollegen reden. Um zwei Uhr rum käme man dann zurück, würde weitermachen.

Spurensicherung!

Weil sie noch unbemerkt geblieben waren, drehten Thomas und Regina, die Mitarbeiter der Detektei Umschau, sich leise zur Seite weg, schritten zum Aufzug zurück, um die Runde hinunterzufahren, wenn man schon unbemerkt geblieben war.

Hinaus aus dem Gebäude begaben Thomas und Regina sich, spazierten ein paar Schritte weg.

Was Thomas und Regina mitgekriegt hatten, das ließ nur einen Schluß zu: Bei Herrn Josef Hänsel oben in der Wohnung war irgendwas geschehen. Etwas, das die Polizei mit Frau Ramona Gleibt in Zusammenhang brachte. Das, was entdeckt worden war, das war so schlimm gewesen, daß Polizeibeamte den Auftrag erhielten, Frau Ramona Gleibt sofort von der Arbeit wegzuholen und zu verhaften.

 

Doof an der Sache, daß keiner der Detektei Umschau sich bei Herrn Josef Hänsel auf Wachposten befunden hatte. Thomas war mit Agathe in Geiersdorf, sich in der Umgebung von Herrn Hans-Georg Taberts Bauernhofanlage herumzutreiben. Agathe war dann alleine in Geiersdorf unterwegs, machte einen Hausbesuch. Und Regina hatte bis zehn Uhr am Vormittag Arbeitspause, durfte sich ausschlafen.

Für Thomas, Regina und Agathe war Herr Josef Hänsel aber auch nicht die Hauptperson der Geschichte. Außerdem öffnete Herr Josef Hänsel keinem der Detektei Umschau mehr die Wohnungstüre. Eigentlich ging Herr Josef Hänsel immer erst nachmittags aus dem Haus, stieg hauptsächlich in sein Auto, um das eine Strecke zu bewegen. Indem er einen Kilometer zum Supermarkt fuhr. Nach seinem Einkauf kehrte Herr Josef Hänsel dann jeden Tag ohne größere Umstände in seine gewohnte Umgebung zurück. Machte drinnen in der Wohnung den Computer an oder schaute fern. Ansonsten wartete Herr Josef Hänsel darauf, daß Frau Ramona Gleibt bei ihm in den Wohnräumen erschien.

 

 

 

 

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