"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 687
21. Oktober 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Sicherlich liegt das vor allem daran, daß wir von der Detektei Umschau schon länger mit dem Fall vertraut sind.
Die Polizeistrategie war die, daß die Polizei den Wagen Ihres Vaters, des Herrn Doktor Gregorius Weil-Esch, im gesamten Landkreis suchte. Während meine Mitarbeiter Thomas, Regina und Agathe einfach in ihre Wägen gestiegen sind, nach Geiersdorf aufzubrechen.
In und um Geiersdorf herum, daß Thomas, Regina und Agathe gesucht haben. In der Landschaft herumgekurvt sind.
Bei Agathe war der Treffer. Ganz in der Nähe des Tabert-Gehöfts am unteren Ende von Geiersdorf.
Da ist Agathe in ihrem Mietauto einen mit Kies aufgeschütteten Feldweg längs gefahren. Bis Agathe am Waldrand bei einem alten, verfallenden Stall anhielt. Aus ihrem Fahrzeug ist Agathe ausgestiegen, hat nur mit ihrer Taschenlampe in die heruntergekommene Stallung hineingeleuchtet - Bingo!
Drinnen stand ein fast neuer, silberfarbener Wagen geparkt. Alles andere als unsichtbar. Jenes Gefährt, das Wendolin Gregoria fuhr, wie Agathe wußte, weil Agathe sich das Autokennzeichen im Kopf gemerkt hatte.
Was Agathe, Mitarbeiterin der Detektei Umschau, die den Wagen Ihres Vaters Herrn Gregorius Weil-Esch gefunden hatte, Herr Weil-Esch, eigentlich tun hätte sollen, war, Thomas und Regina herbeizurufen.
Blöderweise hat das Agathe, verwirrt wie sie scheinbar von dem Glück war, die alleinige Finderin zu sein, nicht getan. Statt dessen hat Agathe mit ihrem Phone unverzüglich bei der Polizei angerufen hat, mitgeteilt, daß sie, Agathe, das überall Landkreis gesuchte Auto gefunden hätte. In Geiersdorf. In einer aufgelassenen Stallung.
Dann wartete Agathe auch brav auf die Ankunft der Polizeiwägen.
Davon, daß Agathe nicht die richtigen Gedanken kamen, haben wir von der Detektei Umschau nun unser Bündel. Das schwer auf unseren Schultern lastet.
Wie es aussieht, hätten wir von der Detektei Umschau es bei der Anonymität belassen sollen.
Der Polizei anonym eine Nachricht zukommen zu lassen, wo das Fahrzeug des Herrn Doktor Gregorius Weil-Eschs abgestellt war, hätte überallhin gereicht.
Herr Doktor Gregorius Weil-Esch, Ihr Vater, Herr Weil-Esch, befand sich nicht in dem Mietfahrzeug drinnen. Der Kofferraum des Wagens stand auf. Leer.
Weit und breit in der Umgebung des Stalles kein Leichnam. Herr Doktor Gregorius Weil-Esch war spurlos verschwunden.
Frau Agathe Setzer, Mitarbeiterin der Detektei Umschau - weil sonst keiner auffindbar war -, wurde als dringend tatverdächtig verhaftet.
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